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Bayreuth: Förderkonferenz für den ländlichen Raum

Auf Einladung von Regierungspräsident Wilhelm Wenning trafen sich die Vertreter der wichtigsten Förderbehörden Oberfrankens zur dritten oberfränkischen Förderkonferenz. Die angespannte Finanzlage vieler oberfränkischer Gemeinden spielte bei dem Treffen eine zentrale Rolle.

Finanzen spielen größte Rolle

Zahlreiche oberfränkische Kommunen erhalten Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen und unterliegen deshalb Einschränkungen bei freiwilligen Aufgaben. Daher haben diese Kommunen Schwierigkeiten bei der Erbringung des Eigenanteils für jedes Förderprojekt. „Es kann aber nicht das Ziel sein, dass sich nur die wohlhabenden Gemeinden Förderprojekte leisten können und dadurch Zugang zu zusätzlichen Fördertöpfen erlangen“, so Wenning. Bei finanzschwächeren Kommunen müsse daher im Einzelfall geprüft werden, ob sie den Eigenanteil nicht doch leisten könnten.

„Aktionsplan demografischer Wandel“

Die Informationsveranstaltung diente dazu, den vom Ministerrat beschlossenen „Aktionsplan demografischer Wandel“ zu konkretisieren. Daneben sollten die verschiedenen Förderprogramme und Handlungsansätze gebündelt, koordiniert und auf bestimmte Ziele ausgerichtet werden.

 



 



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