© Uwe Miethe / Deutsche Bahn

Bayreuth: IHK-Gremium verabschiedet Resolution für bessere Bahnanbindung

Bereits seit Jahren fordert das IHK-Gremium Bayreuth nachdrücklich die Verbesserung der Bahnanbindung in Bayreuth. Um diese Forderung zu bekräftigen, verabschiedete das Bayreuther Gremium in seiner letzten Sitzung im Beisein des Bayreuther Landrats Hermann Hübner einstimmig eine entsprechende Resolution.

Konkrete Forderungen des Bayreuther IHK-Gremiums

Konkret fordert man den Ausbau mit einer Elektrifizierung der „Franken-Sachsen-Magistrale“, an die Bayreuth über den zweigleisigen elektrifizierten Ausbau der Strecke Bayreuth-Schnabelwaid angebunden dann sein soll. Um Bayreuth optimal mit der neuen ICE-Trasse Nürnberg-Berlin zu vertakten, muss aus Sicht der Bayreuther Wirtschaft zudem die „Oberfranken-Achse“ Bayreuth-Kulmbach-Bamberg ertüchtigt und elektrifiziert werden. Dazu unterstützt das IHK-Gremius Bayreuth den aktuellen Vorschlag der oberfränkischen Landräte, die „Oberfranken-Achse“ in das neue Elektrifizierungsprogramm des Bundes aufzunehmen und möglicherweise durch eine Teilelektrifizierung mit Batterie-Hybridfahrzeugen zu einer schnelleren Lösung zu kommen.

Wirtschaft gibt sich mit dem Status Quo nicht zufrieden

„Nach Jahren des Stillstands geben wir uns in Sachen Bahnverbindung nach Bayreuth nicht mit dem Status Quo zufrieden. Die Bayreuther Wirtschaft fordert dringend Verbesserungen ein. Bayreuth ist Universitätsstandort, Festspiel- und Welterbestadt. Der Wirtschaftsraum Bayreuth ist Standort zahlreicher Unternehmen aus Handel, Dienstleistung und Industrie, die sich auf den überregionalen Märkten behaupten müssen. Eine bessere Anbindung des Standorts Bayreuth an das überregionale Bahnnetz ist unverzichtbar und muss für die Politik auf nationaler und regionaler Ebene höchste Priorität haben“, betonte Jörg Lichtenegger, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth und Vorsitzender des IHK-Gremiums Bayreuth.



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