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Bayreuth: Polizei jagt Einbrecher per Hubschrauber

Nach einer Großfahndung im Bayreuther Stadtgebiet in der Nacht zum Sonntag (10./11.12.) gelang es Polizeibeamten, einen 28-jährigen Einbrecher festzunehmen. Mittlerweile sitzt er in Untersuchungshaft. Die Fahndung nach einem Komplizen dauert an.

Diebe machen sich an Fahrradgeschäft zu schaffen

Ein Wachmann hatte am frühen Sonntagmorgen an einem Fachgeschäft für Fahrräder in der Nürnberger Straße die beiden Einbrecher überrascht, als sie versuchten, eine Eingangstür aufzuhebeln. Die beiden Täter ergriffen umgehend die Flucht, während der Wachmann die Polizei verständigte.

Polizei leitet Großfahndung ein

Zahlreiche Streifenbesatzungen aus Bayreuth und benachbarter Dienststellen beteiligten sich an der sofort eingeleiteten Fahndung nach den Einbrechern und umstellten ein angrenzendes Firmengelände, auf das die Unbekannten geflüchtet waren.

Polizeihubschrauber spürt Einbrecher auf

Die Streifenbeamten erhielten Unterstützung von einem Polizeihubschrauber. Mit Hilfe der Wärmebildkamera gelang es der Hubschrauberbesatzung, einen der flüchtigen Täter auf dem weitläufigen Areal ausfindig zu machen, als er sich unter einem Radlader versteckte. Die vom Polizeihubschrauber aus gelotsten Einsatzkräfte am Boden konnten den Tatverdächtigen schließlich widerstandslos festnehmen.

Einbrecher demolieren Glasscheibe des Ladens

Wie sich bei der Spurensicherung durch Kriminalbeamte herausstellte, versuchten die Einbrecher, in das Fahrradgeschäft einzusteigen und hatten hierzu bereits eine Glasscheibe der Eingangstür zertrümmert. Außerdem entdeckten die Polizisten Hebelspuren und passendes Aufbruchswerkzeug, dessen sich die Täter auf ihrer Flucht entledigt hatten.

Komplize ist spurlos verschwunden

Das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte bei der Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging gegen den 28-jährigen Litauer noch am Sonntag Untersuchungshaftbefehl. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Fahndung nach seinem Komplizen dauert noch an.



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