Bayreuth: Ungebetener Gast randaliert auf Studentenparty

Am Samstagmorgen (13.Dezember) kam es zu einem Zwischenfall bei einer Studentenparty in der Oswald-Merz-Straße. Ein 20-jähriger, ungebetener Partygast schlug eine Scheibe ein, woraufhin es zum Streit kam und der Mann eine Gruppe Partygäste mit einem Messer bedrohte. Als die alarmierte Polizeistreife den Mann zu Hause festnehmen will werden Mutter und Schwester handgreiflich.

Gegen 04:15 Uhr erhielt die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt die Mitteilung, dass ein ungebetener Gast einer Studentenparty eine Fensterscheibe eingeschlagen hat, nachdem er aufgefordert wurde, das Haus zu verlassen. Aufgrund der eingeschlagenen Scheibe kam es zu einem Streit zwischen dem 20-jährigen Mann und einigen Partygästen. Im Laufe des Streitgespräches hätte der Mann ein Messer gezogen und die Personengruppe damit bedroht. Der Wildgewordene schließlich das Haus. Ein Partygast lief dem Mann hinterher und konnte beobachten, wie dieser in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Bismarckstraße verschwand.

Mutter und Schwester gehen auf Polizeibeamte los

Die alarmierte Polizeistreife fuhr schließlich zur Wohnung des Randalierers um ihn fest zu nehmen, was Mutter und Schwester jedoch verhindern wollten. Erst nach mehrfacher Nachfrage gab die Mutter an, dass sich ihr Sohn in seinem Zimmer befinden würde. Der 20-jährige Mann schlief bereits und wurde von den Beamten geweckt. Die Mutter fing gleich darauf an, die Beamten bei der Festnahme ihres Sohnes zu stören. Sie sollte aus dem Zimmer gebracht werden, damit die Situation nicht weiter eskaliert. Hierbei stellte sie sich in die Tür und fing an, einen Polizeibeamten zu schlagen. Zeitgleich sprang die Schwester des Tatverdächtigen auf einen Polizeibeamten und umklammerte dessen Hals. Dem Beamten gelang es sich zu lösen und der Tatverdächtige konnte zur Polizeidienststelle gebracht werden.

Viel Alkohol im Spiel

Der 20-jährige Mann erhielt eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Bedrohung. Gegen die Mutter und die Schwester des Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Bei dem Vorfall in der Wohnung wurde glücklicherweise keiner der beteiligten Personen verletzt. Beim Tatverdächtigen konnten 1,6 Promille festgestellt werden. Seine Mutter erreichte bei einem Atemalkoholtest 1,78 Promille.

 



 



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