© Polizeipräsidium Oberfranken

Coburg: 17-Jähriger mit 150 km/h auf der Flucht

Ein Pkw-Fahrer suchte kurz nach Mitternacht (5. Oktober) in Coburg sein Heil in der Flucht vor der Polizei. Der silberne Ford Escort des Mannes sollte nahe des Parkhauses Zinkenwehr durch eine Polizeistreife einer Routinekontrolle unterzogen werden. Statt anzuhalten beschleunigte der Mann und raste mit bis zu 150 km/h im Stadtgebiet davon.

Die Flucht vor der Polizei zog sich über die Bundesstraße B4 in südlicher Richtung hin. Hierbei wurden durch den flüchtenden Raser mehrere unbeteiligte Pkw-Fahrer riskant überholt.

Showdown in Untersiemau

Erst in Untersiemau (Landkreis Coburg) gelang es den Polizisten, ihren Streifenwagen vor dem Raser querzustellen und ihn zum Anhalten zu zwingen. Der Fahrer gab allerdings sein Unterfangen nicht auf, sondern fuhr mit Vollgas rückwärts, um seine Flucht fortzusetzen. Hierbei übersah er aber eine Gartenmauer mit einem massiven Metallzaun. Bei dem Aufprall wurden Pkw und Mauer stark beschädigt.

17-jähriger Fahrer und Beifarer (20) festgenommen

Den Polizeikräften gelang es nun, die beiden Fahrzeuginsassen zu stellen und vorläufig festzunehmen. Der Fahrer, ein 17-jähriger Teenager, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der 20 Jahre alte Beifahrer stand unter Drogeneinfluss. Beide Männer werden sich nun strafrechtlich verantworten müssen. Für den Fahrer ist der rechtmäßige Erwerb eines Führerscheines zum 18. Geburtstag in weite Ferne gerückt. Die Coburger Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang aufgenommen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die durch die halsbrecherische Fahrweise des silbernen Ford Escort gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 09561/645-211 zu melden.





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