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Coburg: Acht Verletzte nach Wohnhausbrand

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Coburg am Montagmorgen (2. Mai) zog sich ein 60-Jähriger schwere Brandverletzungen zu. Zwei weitere Bewohner und fünf Polizeibeamte erlitten durch das Feuer Rauchgasvergiftungen. Der Schaden wird auf mindestens 100.000 Euro taxiert.

Wohnung im Erdgeschoss brennt lichterloh

Die Einsatzkräfte erreichte gegen 4:45 Uhr der Notruf über den Brand in dem Haus in der Straße „Kürengrund“. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, brannte es in einer Wohnung im Erdgeschoss des Hauses bereits lichterloh. Durch die massive Rauchentwicklung konnten mehrere der 13 anwesenden Bewohner das Gebäude nicht mehr selbständig verlassen. Sie wurden durch die Rettungskräfte evakuiert und ins Freie gebracht.

60-Jähriger kommt mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik

Unter den Geretteten war ein 60-jähriger Mann, der sich auf seinen Balkon geflüchtet hatte. Er erlitt bei dem Feuer schwere Brandverletzungen. Der Notarzt transportierte den Schwerverletzten in eine Spezialklinik. Fünf Polizisten erlitten bei dem Einsatz Rauchgasvergiftungen und mussten wie auch zwei Hausbewohner behandelt werden. Einer Beamter kam in ein Krankenhaus.

Mehrere Wohnungen unbewohnbar

Durch das Großaufgebots der umliegenden Feuerwehren wurde das Ausbreiten des Brandes auf das weitere Wohnhaus verhindert. Trotzdem wurden mehrere darüber liegende Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen. Sie sind derzeit unbewohnbar. Vorsorglich mussten auch die Bewohner eines Nachbaranwesens ihre Wohnungen verlassen. 

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Kripo nimmt Ermittlungen auf

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro. Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg haben die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.

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