Coburg: Dritter Prozesstag im Mordfall „Beiersdorf“

Der Mordprozess „Beiersdorf“ am Landgericht Coburg wurde am heutigen Dienstag (19. April) mit dem dritten Verhandlungstag fortgesetzt. Als Zeugen wurden unter anderem Personen aus dem familiären Umfeld des Opfers sowie der Angeklagten gehört. Weiterhin kamen Polizisten zu Wort, die mit dem Fall betraut waren.

Befangenheitsantrag gegen Richterin abgelehnt

Ein Befangenheitsantrag gegen die Richterin stand im Vorfeld im Raum. Dieser wurde aber abgelehnt. Hingegen wurden neue Anträge gestellt. So soll Helmut Erhard S., einer der Angeklagten, daraufhin untersucht werden, ob er verhandlungsunfähig ist. Der 59-jährige leidet unter den Folgen einer jahrelangen Alkoholsucht.

Verteidiger will Vor-Ort-Termin erwirken

Der Verteidiger eines anderen Angeklagten möchte einen Ortstermin in Coburg-Beiersdorf erwirken. Dort war der ehemalige Orchestermusiker Wolfgang R. im Dezember 2013 in seinem Haus überfallen und getötet worden.

Revision nach Urteil am Bundesgerichtshof

Verantwortlich soll ein Quartett sein: Zwei Männer aus der Rockerszene als Tatausführende und die ehemalige Lebensgefährtin von Wolfgang R. und ihr Noch-Ehemann als Anstifter. Die vier Angeklagten waren bereits im Februar 2015 zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Allerdings wies der Bundesgerichtshof den Fall im Revisionsverfahren an das Landgericht Coburg zurück.

 

 

Unser Aktuell-Bericht vom 7. April:

 



Anzeige