© Bundespolizei / Symbolbild

Coburg / Kronach / Lichtenfels: Rumänen-Trio landet hinter Gittern!

Kripo und Staatsanwaltschaft Coburg gelang bereits Anfang des Jahres ein Schlag gegen die Einbruchskriminalität. Wie die Polizei am heutigen Freitag (4. August) vermeldete, nahmen die Ermittler drei Rumänen im Alter von 18 bis 20 Jahren fest. Diese werden allein in Oberfranken für 30 Eigentumsdelikte mutmaßlich verantwortlich gemacht. Die Tatverdächtigen sitzen inzwischen in Haft.

Dreiste Diebe begingen zahlreiche Einbrüche

Im Zeitraum von August 2016 bis Februar 2017 kam es in den Bereichen Coburg, Neustadt bei Coburg sowie Kronach und Lichtenfels wiederholt zu Einbrüchen, vor allem in Gaststätten und Bars. Hier standen hauptsächlich Geldspielautomaten im Visier der Täter, die meist mit Gewalt aufgebrochen wurden. Zudem wurden mehrere Autos, Kennzeichen, Fahrräder und sonstige Wertgegenstände im Laufe der Monate erbeutet.

Über 108.000 Euro Entwendungsschaden

Wie die Polizei heute (4. August) vermeldete, erzielten Kripo und Staatsanwaltschaft bereits im Frühjahr den entscheidenden Durchbruch. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Beamten den in Coburg ansässigen Rumänen 33 Straftaten nachweisen. Der gesamte Entwendungsschaden beläuft sich auf über 108.000 Euro. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Polizisten zudem einiges Diebesgut auf und stellten es sicher. Der zudem angerichtete Einbruchsschaden belief sich auf mindestens 44.000 Euro. Weitere Straftaten des Trios in Mittel- und Unterfranken wurden zwischenzeitlich in das Sammelverfahren aufgenommen.

Trio in Untersuchungshaft

Mitte Februar ergingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg die Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls gegen alle drei Beschuldigten. Sie sitzen seitdem in verschiedenen Justizvollzugsanstalten ein. Die fundierte Ermittlungsarbeit des Fachkommissariats dauerte bis jetzt an.



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