Coburg: Mann behindert mutwillig Polizeiarbeit

Weil er die Arbeit der Polizei bei der Aufnahme einer Körperverletzung im Steinweg immer wieder unterbrach und sich in eine Kontrolle unbeteiligt einmischte erhielt ein 32-Jähriger am Sonntag morgen einen Platzverweis von den Beamten. Die Beharrlichkeit des Störers war aber derart heftig, dass er letztendlich in die Zelle der Polizeiinspektion Coburg eingesperrt werden musste. Der deutlich angetrunkene Mann konnte nach seiner Ausnüchterung entlassen werden.

Ein gebrochenes Tischbein und eine blutende Blessur zwischen den Augen waren die Bilanz einer tätlichen Auseinandersetzung zweier Besucher der Coburger Vergnügungsmeile während der sogenannten Putzstunde. Da ein 27-Jähriger aus Coburg aus Sicht eines anderen jungen Mannes eine 21-jährige Studentin ebenfalls aus Coburg bedrängte, ging er dazwischen und bekam dann einen Schlag zwischen die Augen. Um sich den Angreifer fern zu halten schob der Kavalier einen Tisch zwischen sich und ihn. Beim hin- und herrücken brach dann ein Bein ab. Beide Streithähne waren nicht unerheblich alkoholisiert. 1,48 Promille der Täter, 2,16 Promille der Geschlagene.

Die Rettungsleitstelle meldete am Samstagabend bei der Polizei eine stark betrunkene Jugendliche im Rosengarten. Als die Beamten dort ankamen, war die 14-Jährige bereits ins Klinikum gebracht worden. Zusammen mit Freunden leerten sie eine halbe Flasche Wodka und eine halbe Flasche Korn. Ein Alkotest in der Notaufnahme erbrachte das stolze Ergebnis von 1,3 Promille.



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