© Polizeipräsidium Oberfranken / Archiv / Symbolfoto

Coburg: Teenager dealen im großen Umfang an Schulen

Es begann im Frühjahr mit einer Personenkontrolle eines jungen Mannes in Coburg. Hieraus entwickelte sich bis jetzt ein wahrlicher Drogensumpf in Coburg. Fünf Jugendliche aus dem Coburger Gebiet werden von der Polizei beschuldigt, an Schulen mit Marihuana, Cannabis und Co. gedealt zu haben. Insgesamt ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft gegen 60 Verdächtige!

Beginn der Ermittlungen im Frühjahr 2016

Eine Coburger Streifenbesatzung entdeckte bei einer Personenkontrolle im Frühjahr zunächst eine geringe Menge Cannabis bei einem jungen Mann. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stachen die Beamten sprichwörtlich in ein Wespennest. In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte vier Personen an. In den Räumlichkeiten wurden zudem Betäubungsmittel, Drogenutensilien, Mobiltelefone sowie rund 1.000 Euro Bargeld sichergestellt.

Kripo deckt kriminelle Strukturen auf

Intensive Recherchen ergaben, dass die fünf junge Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren seit Herbst 2015 einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln im Stadtgebiet Coburg betrieben. Bis zum Sommer 2016 soll hierbei mit mehreren Kilogramm Rauschgift gedealt worden sein. Neben Marihuana und Cannabis verkaufte man auch synthetische Drogen. Der Großteil der Abnehmer sowie Zwischenhändler waren ebenfalls Jugendliche und zum größten Teil noch Schüler an verschiedensten Coburger Schulen.

Aktuell-Bericht vom Freitag (12. August)

Staatsanwaltschaft wird Anklage erheben

Die fünf Haupttäter müssen mit erheblichen Strafen rechnen, da die Staatsanwaltschaft Coburg wegen eines Verbrechens nach dem Betäubungsmittelgesetz Anklage erheben wird. Die Ermittlungen dauern an.



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