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Coburg: Unfall mit 2,5 Promille verursacht

6.500 Euro Sachschaden, eine leicht verletzte Person, sowie Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verstöße sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwochmittag (19. Oktober). Ein alkoholsierter Mann fährt einer 37-Jährigen an einer roten Ampel auf und verschwindet noch bevor die Polizei eintrifft. Wenig später wird er von der Polizei mit offenem Airbag und 2,5 Promille geschnappt.

Unfallverursacher gibt nur unvollständige Personalien an

Gegen 13:00 Uhr fuhr eine 37-jährige Frau aus Coburg mit ihrem Fiat im Kürengrund in Fahrtrichtung Weitramsdorf (Landkreis Coburg). Auf Höhe der Einmündung zum Heimatring musste sie an der dortigen Ampelanlage bei Rotlicht anhalten. Dies erkannte der 47-jährige Fahrer eines hinter ihr fahrenden Skoda zu spät und er krachte auf das Heck des Fiat. Der Mann stieg zunächst aus, gab aber lediglich unvollständige Personalien und eine Telefonnummer gegenüber seiner Unfallgegnerin an und fuhr anschließend davon, ohne auf die bereits verständigte Polizei zu warten.

Polizei macht beschädigtes Auto ausfindig

Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte das unfallbeschädigte Fahrzeug, an dem sogar beide Airbags ausgelöst waren, durch eine Streife auf einem nahegelegenen Parkplatz ausfindig gemacht werden. Der Fahrer saß zu diesem Zeitpunkt noch am Steuer seines Skoda. Bereits beim Öffnen der Fahrertür schlug den Beamten starker Alkoholgeruch aus dem Fahrzeuginneren entgegen. Der nun folgende Alkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille, was wohl auch der Grund für den Unfall und das schnelle Wegfahren von der Unfallstelle sein dürfte. Der Mann wird nun für längere Zeit zu Fuß unterwegs sein.

 



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