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Corona-Pandemie: Drogerien & Baumärkte können künftig Teststellen werden

Bayern weitet die Corona-Bürgertestungen massiv aus. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek kündigte am Donnerstag (13. Mai) in München an: „Ab sofort können sich geeignete Anbieter wie beispielsweise Drogerien oder Baumärkte als Teststelle für Antigen-Schnelltests registrieren lassen und diese einrichten. Wir flankieren damit die jüngst beschlossenen Öffnungsschritte mit einer deutlichen Ausweitung der niederschwelligen Testmöglichkeiten.“

Registrierung beim Bayerischen Gesundheitsministerium

Interessierte Einrichtungen müssen sich auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums registrieren (https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#bayerische-teststrategie) und den dort angegebenen Vertragsbedingungen zustimmen. Im Rahmen der Registrierung erhalten sie dann alle weiteren Informationen.

Geschultes Personal führt Tests durch

Die Tests müssen von geschultem Personal vorgenommen werden. Zudem sind die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten. Entsprechende Nachweise müssen an das lokale Gesundheitsamt gegeben werden. Die teilnehmenden Einrichtungen können sich die Tests auf dem freien Markt selbst beschaffen und mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns abrechnen. Die Kosten trägt der Bund.

Weiterer Meilenstein in der Pandemie

Holetschek betonte: „Diese Neuerung ist ein weiterer Meilenstein. Wir bringen damit die Tests immer weiter in die Fläche. Niemand soll lange suchen müssen, wenn er einen Schnelltest mit Nachweis braucht, um etwa seinen Alltagsgeschäften nachgehen zu können.“



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