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Corona-Pandemie in Bayern: Ausgabe von FFP2-Masken an pflegende Angehörige

Das bayerische Gesundheitsministerium unterstützt pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie mit einer Million FFP2-Schutzmasken. Gesundheitsminister Holetschek kündigte am Donnerstag (14. Januar) an. In der kommenden Woche sollen die FFP2-Masken an die kreisfreien Städte und Landkreise ausgeliefert werden. Das Technische Hilfswerk (THW) wird dabei unterstützend tätig werden.

Drei Schutzmasken für jede Hauptpflegeperson

Nach den Planungen sollen jeder Hauptpflegeperson auf diesem Weg drei Schutzmasken zur Verfügung gestellt werden. Als Nachweis reicht es, ein Schreiben der Pflegekasse vorzuzeigen, aus dem der Pflegegrad der zu betreuenden pflegebedürftigen Person hervorgeht. In Bayern werden rund 380.000 Menschen zu Hause von ihren Familienmitgliedern gepflegt

 

Um lange Anfahrtswege für die pflegenden Angehörigen zu vermeiden, sollen die Kreisverwaltungsbehörden die Masken an die Gemeinden weiter verteilen. Ziel sollte es sein, dass die Masken ab der vierten Kalenderwoche an die pflegenden Angehörigen ausgegeben werden können. Sie können diese dann in der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung der pflegebedürftigen Person kostenfrei abholen.

(Bayerischer Gesundheitsminister Klaus Holetschek)

 

Masken stammen aus dem Pandemie-Zentrallager

Die eine Million Masken stammen aus dem Bestand des Freistaats im Pandemie-Zentrallager. Die bayerische Staatsregierung reagiert mit dieser Maßnahme auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Pflegebedürftigen, die zu Hause von ihren Angehörigen betreut werden.



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