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Corona-Pandemie: Mutation im Landkreis Hof ermittelt

In einer Familie aus dem Landkreis Hof sind zwei Virus-Varianten-Fälle des Typs „Mutante N501Y“ aufgetreten. In einer weiteren Untersuchung wird nun ermittelt, um welche der Mutationen (England-, Südafrika- oder Brasilien-Mutation) es sich genau handelt. Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof steht dazu in engem Austausch mit der entsprechenden Task-Force des LGL.

Verbindung zur Alukon in Konradsreuth

Laut Angaben der Behörde, besteht eine Verbindung zum Konradsreuther Unternehmen Alukon. Es heißt, dass ein Familienmitglied mit auf Virus-Mutation getesteten Personen dort arbeitet. Auch dieses Familienmitglied war in den vergangenen Tagen positiv getestet worden. Zuletzt hatte es bei Alukon mehrere Corona-Fälle gegeben, unter anderem mit Bezug zu Tschechien. In Abstimmung mit dem Unternehmen hat das Gesundheitsamt Maßnahmen festgelegt.

Maßnahmen für die Firma Alukon

  • Alle Mitarbeiter des Unternehmen (mit Ausnahme derer, die vom Homeoffice aus arbeiten und ähnliches) werden heute getestet.
  • Alle Mitarbeiter des Unternehmens stehen unter Quarantäne.
  • Im Hinblick darauf, dass sämtliche positive Fälle in einem Bereich des Unternehmens aufgetreten sind (Fertigung), wird festgehalten, dass die Mitarbeiter der anderen Bereiche zwar unter Quarantäne stehen, aber bis zum Erhalt der Test-Ergebnisse unter einer „Pendelquarantäne“ stehen. D.h. sie dürfen unter Einhaltung strikter Hygienevorschriften ausschließlich die Arbeit aufsuchen. Dies ist notwendig, um den organisatorischen Ablauf hinsichtlich der Kommunikation und Abwicklung von Vorgängen mit Lieferanten und Kunden einleiten zu können.
  • Alle Kontaktpersonen derer, die in den vergangenen Tagen in dem Unternehmen positiv getestet wurden, werden auf das Virus hin getestet. Dies bezieht sich insbesondere auf Kontaktpersonen im familiären Umfeld.

Gesundheitsamt will Öffentlichkeit weiter informieren

Weitere Schritte werden dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof zufolge getroffen, sobald sich ein klareres Bild der Situation ergibt. Die beiden Personen, bei denen die Virus-Variante festgestellt wurden, befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

 



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