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Update: Creußen (Lkr. Bayreuth): US-Militärjet abgestürzt!

Zwischen Creußen und Engelmannsreuth (Landkreis Bayreuth) ist am Dienstagmorgen (11. August) gegen 9:30 Uhr ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-16 abgestürzt. Dem Piloten gelang es, sich mit einem Fallschirm zu retten. Ein Passant fand den leicht verletzten Mann in einem Waldstück nahe der Absturzstelle und übergab ihn in die Hände der Rettungskräfte.

Der Pilot kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Feldjäger der Bundeswehr und Soldaten der US-Streitkräfte sind zwischenzeitlich an der Unglücksstelle eingetroffen. Weiterhin waren bis zu 600 Rettungskräfte im Einsatz, um das Feuer der Maschine zu löschen und weiterhin einen Waldbrand zu verhindern. Die Einsatzkräfte haben den Bereich großräumig abgesperrt. Aus Sicherheitsgründen bittet die Polizei darum, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten.

 

Update, Montag (24.08.), 18:00 Uhr:
Die Bergungsarbeiten des F16-Kampfjets in Engelmannsreuth im Landkreis Bayreuth stehen kurz vor dem Abschluss. Die meisten Teile des Flugzeuges, unter anderem die sechs Übungsbomben sind bereits abtransportiert worden.  Auch die Bergungshelfer sind zum Großteil schon abgereist.

 

Update, Freitag (14.08.), 18:00 Uhr:
Drei Tage ist es nun her, dass ein F-16-Kampfjet der US-Luftwaffe bei Engelmannsreuth im Landkreis Bayreuth abstürzt. Das Unglück versetzt Oberfranken in Aufruhr – rund 450 Rettungskräfte sind im Einsatz. Der Grund: Es ist im ersten Moment nicht klar, ob und welche Munition der Kampfjet an Bord hat. Zudem ist die Waldbrandgefahr in der momentanen Trockenphase extrem hoch und auch ein Entweichen giftiger Chemikalien kann nicht ausgeschlossen werden. Sogar ein Katastrophenalarm steht deshalb vorübergehend zur Debatte. Passiert ist von alledem nichts, aber das Absturzareal ist weiter militärisches Sperrgebiet.

 

Update, Donnerstag (13.08.), 18:33 Uhr:
Der bayerische Innenminister Herrmann lobte im TVO-Interview den Einsatz der Rettungs- und Hilfskräfte. Herrmann sieht diese Kräfte bei solch Großeinsätzen gut aufgestellt und ausgerüstet! Mehr im Interview…

Update, Donnerstag (13.08.), 13:01 Uhr:
Wegen des Flugzeugabsturzes am Dienstag konnten in den Ortsteilen Engelmannsreuth, Neuhaidhof, Althaidhof, Ruspen und Preunersfeld die Biotonnen nicht entleert werden. Die Abfuhr dieser Ortsteile wird nach Mitteilung des Landratsamtes Bayreuth am morgigen Freitag nachgeholt!

Update, Mittwoch (12.08.), 18:20 Uhr:
Der Absturz eines F-16 – Kampfjets der US-Luftwaffe versetzte Oberfranken gestern in Aufruhr. Das Absturzareal ist weiter militärisches Sperrgebiet – Spezialisten der US Air Force haben die Ermittlungen übernommen. Das Gebiet ist abgeriegelt, um Gefahren durch an Bord befindliche Chemikalien zu vermeiden. Wir waren heute nochmal vor Ort. Im Anschluss informieren wir darüber, wann und unter welchen Voraussetzungen amerikanische Kampfflugzeuge überhaupt in Deutschland fliegen dürfen.

Update, Mittwoch (12.08.), 18:01 Uhr:
Das Bayreuther Landratsamt informierte am Nachmittag zudem, dass der Einsatz für die Hilfskräfte aus dem Landkreis beendet ist. Die Sicherung und Bewachung obliegt aktuell der Bundeswehr und wird derzeit durch Feldjäger wahrgenommen. Am Dienstagnachmittag waren aus dem Landkreis Bayreuth in der Spitze 484 Kräfte im Einsatz. Drei Feuerwehrleute hatten sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus begeben müssen. Zehn weitere Feuerwehrleute mussten kurzzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Dies war den hohen Temperatur und der Schutzkleidung geschuldet.

Update, Mittwoch (12.08.), 17:30 Uhr:
Wie das Landratsamt Bayreuth mitteilte, wurden zwei der sechs abgeworfenen Übungs-Rauchbomben unmittelbar an der Absturzstelle gefunden. Der Verbleib der restlichen vier ist bis dato ungeklärt. Nach bisheriger Einschätzung geht von ihnen jedoch keine unmittelbare Gefahr aus. Sollten Personen verdächtig erscheinende Gegenstände in der Region Eschenbach – Schlammersdorf – Kirchenthumbach finden, so werden sie gebeten, unverzüglich den Polizeinotruf 110 zu wählen.

Update, Mittwoch (12.08.), 11:42 Uhr:
Seit dem Mittwochmorgen wird das Gebiet der Absturzstelle weiter nach Wrackteilen abgesucht. Alle Trümmer wurden noch nicht gefunden. Das Gebiet ist weiterhin großflächig abgesperrt. Bis auf die Mitglieder der US Army und der deutschen Hilfskräfte darf niemand in das Gebiet. Unser Reporter ist vor Ort. Wir berichten ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über das Thema.

Update, Mittwoch (12.08.), 09:50 Uhr:
Michael Rebele vom Polizeipräsidium Oberpfalz bestätigte, dass die beiden Treibstofftanks des F-16-Jets noch am späten Dienstagnachmittag (11. August) gefunden wurden. In einem Fall habe eine Zeugin detaillierte Angaben zum Absturzort machen können, im anderen Fall seien die Umstände noch unklar. Fundgebiet war die Umgebung von Eschenbach (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab).

Nach bisherigen Kenntnissen hatte der Pilot die Treibstofftanks und auch fünf der sechs mitgeführten Übungsbomben abgeworfen, bevor er sich selbst mit dem Schleudersitz rettete. Er wollte damit wohl eine größere Detonation verhindern.

Update, Dienstag (11.08.), 23:15 Uhr:
Die Polizei zieht ein erstes Fazit zu dem Crash der F16 am heutigen Tag in Oberfranken. Die große Frage lautete im Laufe des Tages: Wo sind die Übungsbomben und die abgeworfenen Reservetanks und geht von diesen eine Gefahr aus?

Update, Dienstag (11.08.), 22:55 Uhr:
Brian Carlin, Presseoffizier bei der US Army, mit einem Statement zu dem Unglück am Dienstagmorgen. Das Statement ist in englischer Sprache.

Update, Dienstag (11.08.), 21:16 Uhr:
Die Einsatzkräfte haben den Bereich weiterhin großräumig abgesperrt. Aus Sicherheitsgründen bittet die Polizei darum, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten.

Update, Dienstag (11.08.), 19:01 Uhr:
Die Einsatzkräfte suchen seit den Nachmittagsstunden nach den Außentanks der Maschine. Laut Polizei wurde jetzt ein Tank gefunden.

Update, Dienstag (11.08.), 18:22 Uhr:
Oberfranken ist heute einer Katastrophe entgangen! Der Kampfjet stürzte unweit von bewohntem Gebiet ab! Unsere Zusammenfassung vom Tage, direkt vor Ort, in einem ausführlichen News-Spezial-Beitrag!

Update, Dienstag (11.08.), 17:58 Uhr:
TVO-Reporter Andreas Heuberger berichtet von vor Ort, dass der Pilot versuchte, das Flugzeug kontrolliert und über unbewohntem Gebiet abstürzen zu lassen. Über die Gründe des Absturzes, ob es sich hierbei gegebenenfalls um einen technischen Defekt handelte, wird jetzt untersucht. Eine Auswertung des Vorfalls kann aber noch Wochen und Monate dauern.

Update, Dienstag (11.08.), 17:25 Uhr:
Die Bergung der verunglückten F16-Maschine wird noch Tage andauern. Die US-Army ist bereits mit schwerem Gerät angerückt. Die Amerikaner werden von deutschen Feldjägern unterstützt.

Update, Dienstag (11.08.), 17:10 Uhr:
Die Einsatzkräfte vor Ort an der Absturzstelle sind im Dauereinsatz. Unter anderem wird immer noch gelöscht, um die Waldbrandgefahr zu dämmen. Fünf Feuerwehrler und vier weitere Einsatzkräfte kollabierten in ihren Schutzanzügen aufgrund der großen Hitze.

Update, Dienstag (11.08.), 17:00 Uhr:
Zuständigkeit-Wirrwarr bei der Polizei zwischen der Oberpfalz und Oberfranken, da die Absturzstelle fast genau auf der Bezirksgrenze liegt. Das Bayerische Innenministerium erklärte abschließend Oberfranken als zuständig.

Update, Dienstag (11.08.), 16:58 Uhr:
Bilder des Fallschirmes, mit dem sich der US-Pilot rettete. Zudem Wrackbilder des abgesprengten Daches des Maschine.

Update, Dienstag (11.08.), 16:30 Uhr:
Die US-Army hat die Absturzstelle zum militärischem Sperrgebiet erklärt. Dies ist laut NATO-Statuten möglich.

Update, Dienstag (11.08.), 15:17 Uhr:
Weitere Bilder von der Unglückstelle bei Engelmannsreuth:

Update, Dienstag (11.08.), 14:45 Uhr:
Nach Feuerwehr-Informationen war das hochgefährliche und krebserregende Hydrazin an Bord. Das Notstromaggregat der F16 wird mit der Flüssigkeit betrieben. Im Falle eines Triebwerksausfalls kann so die Bordspannung für rund 10 Minuten aufrecht erhalten werden. Wikipedia: Hydrazin ist eine anorganische, chemische Verbindung aus Stickstoff und Wasserstoff. Es ist eine farblose, ölige, ähnlich wie Ammoniak riechende, an Luft rauchende Flüssigkeit. Hydrazin verbrennt mit einer kaum sichtbaren Flamme.

Update, Dienstag (11.08.), 14:25 Uhr:
Der Pilot der Unglücksmaschine ist in Trier ansässig (Reporter24)

Update, Dienstag (11.08.), 14:14 Uhr:
Der Jet (F-16CJ) stammt vom 480. Kampfgeschwader (480th Fighter Squadron)

Update, Dienstag (11.08.), 14:01 Uhr:
Die F16 stammt vom US-Stützpunkt Spangdahlem (Rheinland Pfalz) / Übungsflug von insgesamt sechs Maschinen sollte nach Grafenwöhr gehen, um dort das Abwerfen von Bomben zu üben

Update, Dienstag (11.08.), 13:50 Uhr:
Laut Polizei Oberfranken liegt die genaue Absturzstelle auf dem Gebiet des Landkreises Neustadt a. d. Waldnaab (Oberpfalz)

Update, Dienstag (11.08.), 13:40 Uhr:
Die Polizei bittet darum, den Bereich de Absturzes nicht zu betreten

Update, Dienstag (11.08.), 13:20 Uhr:
Erste Bilder von der Unglückstelle (siehe oben)

Update, Dienstag (11.08.), 12:50 Uhr:
Die Explosionsgefahr der Bomben ist laut Reporter24 gebannt

Update, Dienstag (11.08.), 12:37 Uhr:
Kampfjet hatte mehrere Übungsbomben (angeblich 6) geladen, die Phosphor enthalten, Bomben sind aber nicht explodiert / Unklar ist, ob sich die Bomben im Waldgebiet und/oder noch an der Maschine befinden (Reporter24)

Update, Dienstag (11.08.), 12:28 Uhr:
Berufsfeuerwehren aus Nürnberg und München auf dem Weg nach Oberfranken

Update, Dienstag (11.08.), 12:25 Uhr:
Korrektur: Noch KEIN offizieller Katastrophenfall von der Bayerischen Staatsregierung ausgerufen, Einsatzleiter ist Kreisbrandrat Hermann Schreck aus Bayreuth

Update, Dienstag (11.08.), 12:20 Uhr:
Bayerische Staatsregierung löst offiziellen Katastrophenfall aus

Update, Dienstag (11.08.), 12:05 Uhr:
Bis zu 300 Einsatz- und Rettungskräfte waren und sind bei dem Vorfall vor Ort

Update, Dienstag (11.08.), 12:00 Uhr:
Sicherheitsabsperrung von 300 Meter auf 600 Meter erweitert

Update, Dienstag (11.08.), 11:35 Uhr:
Laut einer TVO-Quelle hatte die Maschine eine 100 Kilo Übungsbombe an Bord

Update, Dienstag (11.08.), 11:25 Uhr:
Erstes Bild von der Absturzstelle (Quelle: Florian Hartmann, Facebook), siehe oben

Update, Dienstag (11.08.), 11:13 Uhr:
Laut Reporter24 gibt es eine riesige Rauchwolke über dem Absturzgebiet, die auch giftig sein soll

Update, Dienstag (11.08.), 11:06 Uhr:
Rund 300 Meter von der Absturzstelle sollen sich Häuser befinden

Update, Dienstag (11.08.), 11:03 Uhr:
An der Absturzstelle brennt ein Waldstück

Update, Dienstag (11.08.), 10:57 Uhr:
Der Einsatzort der Rettungskräfte wird mit Schnabelwaid (Lkr. Bayreuth) angegeben

Update, Dienstag (11.08.), 10:45 Uhr:
Bei der abgestürzten Maschine soll es sich um eine F-16 handeln