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Dreieck Hochfranken: Irrer Kamikaze-Fahrer auf der A93 unterwegs!

Ein Großaufgebot an Polizeikräften versuchte am Dienstagabend (7. November) auf der Autobahn A93 einen Pkw zu stoppen, der kontrolliert werden sollte. Der Fahrer flüchtete allerdings und brachte die Polizisten sowie andere Verkehrsteilnehmer in höchste Gefahr!

Flucht vor Schleierfahndern

Schleierfahnder wollten an der A93-Ausfahrt zum Autohof Thiersheim (Landkreis Wunsiedel) einen VW-Passat mit SOK-Kennzeichen (Saale-Orla-Kreis) stoppen und den Fahrer kontrollieren. Dieser missachtete aber die Signale und flüchtete mit zeitweise 240 km/h in Richtung Norden.

Polizei kann einen schweren Unfall in letzter Sekunde verhindern

Auf der Flucht benutzte er mehrfach den Standstreifen zum Überholen. Beim Rechtsüberholen eines Lkw touchierte der Fahrer die rechte Schutzplanke. Zwischendurch schaltete er trotz der hohen Geschwindigkeit das Licht am Auto aus. Mit weit über 200 km/h raste er so auf einen Streifenwagen der Hofer Verkehrspolizei zu. Nur ein sofortiges Ausweichen des Polizisten verhinderte einen schweren Unfall.

Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Wenig später verloren die zahlreich eingesetzten Beamten am Autobahndreieck Hochfranken, der Verbindung zur Autobahn A72, den Sichtkontakt zu dem unbeleuchteten Passat. Erste Hinweise zu dem Kamikaze-Fahrer liegen der Polizei bereits vor. Dennoch bittet die Verkehrspolizeiinspektion Hof, dass sich Geschädigte oder Zeugen unter der Telefonnummer 09281 / 70 48 03 bei den Beamten melden.