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Ebensfeld: Blutige Auseinandersetzung zwischen Syrern und Afghanen

Zu einer handfesten Auseinandersetzung unter jungen Männern, bei der auch ein Messer im Spiel war, kam es am Freitagnachmittag (31. März) in Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels). Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg ermitteln wegen versuchten Totschlags. Gegen einen 16-jährigen Hauptverdächtigen erging am Samstag Untersuchungshaftbefehl.

Auseinandersetzung eskaliert völlig

Kurz nach 15:00 Uhr trafen am Freitagnachmittag jeweils eine Gruppe afghanischer und syrischer Männer bei einer Grünanlage in der Himmelreichstraße in Ebensfeld aufeinander und gerieten in Streit. Im Verlauf der eskalierenden Auseinandersetzung schlugen die Beteiligten teils mit Gegenständen bewaffnet aufeinander ein. Der 16-jährige afghanische Staatsangehörige brachte bei der Schlägerei auch ein Messer ins Spiel, das er gegen einen Kontrahenten einsetzte.

Mehrere Personen verletzt

Einige der Syrer ergriffen verletzt die Flucht und verständigten Hilfe. Der alarmierte Rettungsdienst brachte zwei der im Rahmen der Auseinandersetzung Verletzten in ein Krankenhaus. Mehreren Polizeistreifen gelang es, einen Teil der tatverdächtigen Afghanen in einer nahegelegenen Asylbewerberunterkunft ausfindig zu machen.

Ermittlungen dauern an

Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat für Tötungsdelikte bei der Kripo Coburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Samstag gegen den 16 Jahre alten Hauptverdächtigen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags. Mittlerweile sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalbeamten zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung dauern an.



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