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Ebermannstadt: 39-Jähriger greift Notarzt mit Messer an

Am Montagabend (27. Februar) sorgte in Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) ein psychisch kranker Mann für einen über Stunden andauernden Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Mit einem Messer hatte der Mann zuvor einen Notarzt bedroht und sich dann in seinem Wohnhaus zurückgezogen. Nach Mitternacht stürmte dann eine SEK-Einheit aus Mittelfranken das Anwesen und überwältigte den 39-Jährigen.

39-Jähriger bedroht Notarzt

Gegen 19:45 Uhr hatten die Eltern des Mannes zunächst die Leitstelle Bamberg verständigt, da sich ihr Sohn laut Polizeibericht in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes griff der Mann unvermittelt zu einem Messer und bedrohte damit den Notarzt. Daraufhin zogen sich die Rettungskräfte und Angehörige zurück und verständigten die Polizei.

Mann verschanzt sich im heimischen Anwesen

Der 39-Jährige versperrte im Anschluss die Eingangstür und war für eine erneute Kontaktaufnahme nicht mehr zugänglich. In der Folge umstellte die Polizei das Anwesen und speziell geschulte Kommunikationsbeamte nahmen Kontakt mit dem Mann auf. Der 39-Jährige ließ sich aber nicht überzeugen, das Haus unbewaffnet zu verlassen.

SEK-Einheit gelingt der Zugriff

Gegen 0:15 Uhr verschaffte sich eine SEK-Einheit aus Mittelfranken den Zugang zu dem Anwesen und nahm den 39-Jährigen fest. Im Anschluss brachten Polizeibeamte den Mann in eine Klinik.



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