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Münchberg-Süd: Schwertransporter fackelt auf der A9 ab

UPDATE (10:05 Uhr):

In Fahrtrichtung München sind am Dienstagvormittag der Standstreifen und die rechte und mittlere Fahrspur wegen des havarierten Schwertransporters noch gesperrt. Zur Bergung des Tiefladers und des aufgeladenen rund 70 Tonnen schweren Brückenteiles ist Spezialgerät notwendig.

Bergung erst am Dienstagabend

Da dieses Gerät erst herangeschafft werden muss, wird die Bergung des beschädigten Transporters voraussichtlich erst in den frühen Abendstunden beginnen können und sich wohl bis spät in die Nacht hineinziehen. Die beiden rechten Fahrspuren bleiben bis gesperrt. Der Verkehr in Richtung München wird somit nur einspurig an der Brandstelle vorbeigeleitet. Deshalb kommt es im Laufe des heutigen Tages immer wieder zu Behinderungen.

Spezialfirma aus Bayreuth übernimmt Bergung

Die Bergung wird von einer Spezialfirma aus Bayreuth koordiniert. Die Absicherung der Einsatzstelle erfolgt tagsüber und während des Bergungsvorganges durch die Autobahnmeisterei Münchberg. Die Verkehrspolizei Hof betreut die Einsatzstelle.

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UPDATE (Dienstag, 10:17 Uhr):

Ein brennender Schwertransport sorgte am späten Montagabend (27. Januar) für einen Großeinsatz der Rettungskräfte auf der Autobahn A9, auf Höhe der Anschlussstelle Münchberg-Süd, in Fahrtrichtung München. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Münchberg und Helmbrechts an der Einsatzstelle. In der Nacht war die Autobahn für die Löscharbeiten komplett gesperrt. Die Autobahnmeisterei Münchberg leitete den Verkehr in den Nachtstunden von der A9 ab. Das THW war zudem zur Stauabsicherung alarmiert. Die Bergung wird sich noch den Tag über hinziehen. Somit kommt es in diesem Bereich weiterhin zu Verkehrsbehinderungen.

Sattelzug mit 20 Meter langem Brückenteil beladen

Der Trucker bemerkte das Feuer rechtzeitig und stellte seinen Sattelzug, der mit einem 20 Meter langen Brückenteil beladen war, auf dem Standstreifen ab. Der Fahrer selbst konnte unverletzt das brennende Fahrzeug verlassen. Obwohl die Feuerwehr den Brand nach einer Stunde gelöscht hatte, blockiert der über fünf Meter breite Sattelzug noch eine Fahrspur in Richtung München. Da zudem viel Hydrauliköl ausgelaufen war und sich über alle Fahrstreifen verteilte, musste der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt und umgeleitet werden.

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Schaden von über 500.000 Euro

Zudem kam es durch die starke Rauchentwicklung zu Sichtbehinderungen im Umfeld des Feuers. Die Sattelzugmaschine brannte total aus. Der Tieflader und das aufgeladene Brückenteil wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr musste wegen den vorhandenen Glutnestern mehrmals nachlöschen. Der entstandene Schaden wurde von der Polizei auf mindestens 500.000 Euro geschätzt.

Aufwendige Bergung erst am Dienstag

Da in der Nacht kein Ersatzfahrzeug gefunden werden konnte, dass das schwere Brückenteil aufladen konnte, kann die Bergung erst am Dienstagabend erfolgen. Zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Münchberg-Süd ist dadurch mit Behinderungen zu rechnen. Die Reinigung der Fahrbahn übernahm eine Fachfirma mit mehreren Fahrzeugen, die Fahrbahn in Richtung Berlin konnte nach etwa zwei Stunden wieder freigegeben werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung München konnte ab 04.30 Uhr wieder fließen.

 


EILMELDUNG (Montag, 23:55 Uhr):

Wie die Polizei soeeben informierte, brennt am späten Montagabend (27. Januar) an der A9-Anschlusstelle Münchberg-Süd ein Schwertransport. Laut ersten Informationen brennt der Motorraum des Lkw nach einem Motorplatzer lichterloh. Personen sollen nicht verletzt oder in Gefahr sein. Der brennende Schwertransport blockiert in Fahrtrichtung Süden die betreffende A9-Ausfahrt, den Standstreifen und die rechte Fahrspur. Es kommt zu Verkehrs- und Sichtbehinderungen in dem Bereich.

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