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Emtmannsberg: Ehemaliges VR-Bank-Vorstandsmitglied soll knapp 1,8 Millionen Euro veruntreut haben

Die Staatsanwaltschaft Hof hat im Ermittlungsverfahren wegen Untreue zum Nachteil der Raiffeisenbank Emtmannsberg eG am 27. Januar 2021 Anklage gegen ein früheres Vorstandsmitglied der Bank und dessen 46-jährigen Bekannten erhoben. Der 51-Jährige nutzte seit mindestens Anfang 2015 seine Stellung als Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Emtmannsberg eG dazu aus, sich wiederholt unberechtigt Gelder der Bank zu eigenen Zwecken zu entnehmen.

51-Jähriger finanziert Immobilien & Lebensstil mit veruntreutem Geld 

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen zweigte sich der Angeklagte bis zu seiner Festnahme am 14. Juni 2019 aus den Bankbeständen durch Kassenentnahmen und Falschbuchungen insgesamt 1.761.400,00 Euro ab, die er größtenteils zur Finanzierung zweier Immobilien und seiner Lebenshaltungskosten verwendete. Einen Teilbetrag der veruntreuten Gelder in Höhe von insgesamt 224.900,00 Euro gab er an seinen Bekannten, einen Geschäftsmann aus Bayreuth weiter, der einen erheblichen Finanzbedarf hatte. Die Staatsanwaltschaft Hof hat gegen das ehemalige Vorstandsmitglied wegen Untreuehandlungen in 38 tatmehrheitlichen Fällen und gegen den Geschäftsmann wegen vorsätzlicher Geldwäsche in sechs tatmehrheitlichen Fällen Anklage zum Landgericht Hof – 4. Strafkammer als Wirtschaftsstrafkammer – erhoben.



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