Etliche Unfälle durch Wintereinbruch und nicht angepasste Fahrweise

Der unerwartet starke Schneefall hat einigen Autofahrern am Samstag stark zugesetzt und führte zu etlichen Unfällen auf den Autobahnen der Region. Vor allem nicht angepasste Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn war dabei als Ursache festzustellen.  


 

Viele Verkehrsteilnehmer ließen ihre Sorgfaltspflicht derart außer Acht, dass ihr Verhalten unausweichlich zu einem Verkehrsunfall führen musste. Hervorzuheben sind dabei zwei Lkw-Fahrer, deren Fahrzeuge unabhängig voneinander auf der A72 außer Kontrolle gerieten. Die Auflieger verloren auf der schneeglatten Fahrbahn die Bodenhaftung, brachen aus und wurden manövrierunfähig. Die Zugmaschinen landeten im Graben und die Auflieger blieben quer zur Fahrbahn stehen. Es war schweres Gerät erforderlich, um die Lkws wieder aus ihrer Lage zu befreien. Dabei war der durchgehende Verkehr auf der A72 mehrere Stunden beeinträchtigt.

Glücklicherweise zog keiner der Unfälle schwere Verletzungen der Beteiligten nach sich. Lediglich ein Lkw-Fahrer verletzte sich leicht. Der Sachschaden an diesem Tag beläuft sich allein im Bereich der Verkehrspolizei Hof auf insgesamt ca. 180.000,– Euro.

Zusätzlich zu der nicht angepassten Geschwindigkeit spielte auch die mangelnde Ausrüstung mit Winterreifen eine große Rolle. Seit dem letzten Jahr zieht dies auch ohne Unfall direkt ein Bußgeld nach sich.



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