Fall Peggy: Kripo setzt auf Aktenzeichen XY-Sondersendung

In der am Mittwochabend (3. Juni) im ZDF ausgestrahlten Sondersendung „Aktenzeichen XY – Wo ist mein Kind?“ wurde auch der Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch dargestellt. Die Ermittler von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth erhoffen sich durch die Ausstrahlung neue Hinweise.

Intensive Ermittlungen wieder seit 2012

Seit 2012 ermitteln Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kripo Bayreuth erneut in dem Fall des verschwundenen Mädchens aus Lichtenberg (Landkreis Hof). Die Ermittler sind seitdem einer Vielzahl an Hinweisen nachgegangen und haben Vernehmungen sowie Suchmaßnahmen durchgeführt. Die Kripo Bayreuth hat seit Beginn ihrer Ermittlungen an die 200 Vernehmungen und Befragungen durchgeführt. Weit über 330 Aktenordner haben sich seit dem Verschwinden gefüllt. 

200 Hinweise seit der Sondersendung eingegangen

Zusätzlich zu den laufenden Maßnahmen erhoffen sich die Ermittler durch die Sondersendung „Aktenzeichen XY – Wo ist mein Kind?“ neue Hinweise und ergänzende Informationen zu bereits bekannten Spuren. Die Ermittler saßen am Mittwoch bis tief in die Nacht an den Telefonen und nahmen Anrufe entgegen. Seit Donnerstag (4. Juni) werden die gut 50 in Bayreuth und 150 im Studio in München eingegangenen Informationen sowie einige Dutzend E-Mails bewertet, abgeglichen und in der Folge abgearbeitet. Über entsprechende Ergebnisse und den Fortgang der Ermittlungen wollen die Ermittlungsbehörden zu gegebener Zeit berichten.

 



 



Anzeige