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Germanwings-Absturz: Bayreuther Festspiele trauern um Künstler

Der Schock über den Germanwings – Flugzeugabsturz in den französischen Voralpen sitzt tief. Unter den Opfern sind auch zwei Opernsänger, die im Rahmen der Bayreuther Wagner-Festspiele aktiv waren beziehungsweise auftreten sollten. Die Trauer auf dem Grünen Hügel ist groß.

Die beiden bekannten Künstler Oleg Bryjak und Maria Radner waren an Bord der Unglücksmaschine (Flug 4U9525), die am gestrigen Dienstag (24. März) abstürzte. Beide waren für ein Gastspiel in Barcelona. Hier sangen sie in Richard Wagners „Siegfried“ am Gran Teatre des Liceu.

Oleg Bryjak unter den Opfern des Absturzes

Oleg Bryjak (54 Jahre) hatte im vergangenen Jahr sein Debüt als Alberich in Wagners Ring. Der Bassbariton sollte diese Rolle auch in diesem Jahr in Bayreuth übernehmen. Die Deutsche Oper am Rhein, in deren Ensemble Bryjak seit 1996 tätig war, zeigte sich auf Twitter unendlich traurig über den Verlust.

 

 

Maria Radner ebenfalls verunglückt

Weiter unter den Opfern des Germanwings-Absturzes in den französischen Alpen ist die Altistin Maria Radner, zusammen mit ihrem Mann und ihrem Kind. Auch die 34-Jährige sollte bei den Festspielen auf dem Grünen Hügel auftreten und singen. Sie war für zwei Rollen im Ring der Nibelungen vorgesehen. Alexander Shelley, Dirigent der Nürnberger Symphoniker, trauerte bei Twitter um Radner.

 

 

Bayreuther Festspiele trauern um Bryjak und Radner

Mit Trauer und tiefer Betroffenheit hat die Festspielleitung in Bayreuth die Nachricht aufgenommen. „Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt vor allem seinen Angehörigen“, so die Leitung zum Tod von Oleg Bryjak. „Wir sind erschüttert und voller Trauer“, so die Festspielleiterinnen Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner über den Verlust beider Akteure. 

150 Tote bei dem Absturz am Dienstag (24. März)

Bei dem gestrigen Flugzeugabsturz der A320-Maschine von Germanwings kamen vermutlich alle 150 Insassen ums Leben. Nach Angaben der Fluglinie waren 72 Deutsche unter den Opfern. Wie es zu dieser Katastrophe kam, ist offen. Experten haben bereits am Dienstag ihre Arbeit aufgenommen, um den Absturz des A320-Flugzeuges aufzuklären. Ergebnisse liegen noch keine vor.

 

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