Greiffenberger: Verhaltenes erstes Quartal 2015

Die Greiffenberger-Gruppe ist erwartet verhalten in das Jahr 2015 gestartet. Wie bereits kommuniziert hatte sich früh abgezeichnet, dass die Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten hinter dem Vergleichswert 2014 zurückbleiben würde.

Im ersten Quartal 2015 wurde ein Umsatz von 34,6 Millionen Euro (-8,3 %) erzielt, wobei die Umsatzentwicklung noch durch den insgesamt schwächeren Auftragseingang 2014 beeinflusst war. Ähnlich wie im Gesamtjahr 2014 entwickelten sich auch in den ersten drei Monaten 2015 die Exportumsätze deutlich günstiger als die Inlandsnachfrage. Entsprechend stieg der Exportanteil von 66 Prozent auf 68 Prozent. Stabil und insgesamt leicht besser als erwartet zeigte sich der Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2015, auch wenn gegenüber dem guten Vorjahresvergleichswert noch ein Minus von 5,4 Prozent zu verbuchen war.

Alle Unternehmenbereiche schwächer entwickelt

Vom umsatzseitig verhaltenen Jahresstart 2015 waren alle drei Unternehmensbereiche betroffen. Im größten Unternehmensbereich Antriebstechnik (ABM) konnte die deutliche Nachfrageschwäche im Inland noch nicht überwunden werden. Trotz besserer Entwicklung im Export- als im Inlandsgeschäft stand in Summe ein Umsatzminus von 9,9 Prozent auf 21,1 Millionen Euro zu Buche, bei gleichzeitig allerdings deutlich höheren Auftragseingängen. Wesentlich stabiler war die Situation im Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl (Eberle) mit einem Umsatzrückgang von 2,9 Prozent 11,2 Millionen Euro. Im von der Dauer der Winterfrostperiode abhängigen Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie (BKP) mit einem deutlich höheren Umsatzgewicht im zweiten Halbjahr wurde in den ersten drei Monaten ein Umsatz von 2,3 Millionen Euro (-16,4 %) erzielt.

Wachstum fürs Gesamtjahr erwartet

Trotz des verhaltenen Starts in das laufende Jahr geht die Greiffenberger-Gruppe für das Gesamtjahr 2015 von einer Rückkehr zum Wachstumskurs aus. Insbesondere aus den erwarteten deutlich positiven Umsatzeffekten, nun zusätzlich unterlegt mit dem guten Auftragseingang des ersten Quartals, und weiteren Kostenverbesserungen rechnet die Greiffenberger-Gruppe für 2015 mit einer deutlichen Steigerung von EBITDA und EBIT auf ein Niveau zwischen 2013 und 2014.

 



 



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