© Klinikum Bayreuth

Grippewelle in Oberfranken: Operationen am Klinikum Bayreuth werden verschoben!

Die Grippewelle in Oberfranken erreicht derzeit einen neuen Höchststand. In Bayreuth steigt nach wie vor die Zahl der Influenza-Patienten an, die stationär behandelt werden müssen. Als erstes Krankenhaus in Oberfranken entschied nun die Klinikum Bayreuth GmbH, aufgrund dieser Lage Operationen zu verschieben. Die Geschäftsführung reagierte damit auf den hohen Krankenstand von Patienten und Mitarbeitern. Betroffen sind die beiden Betriebsstätten, das Klinikum und in Klinik Hohe Warte.

60 Grippe-Patienten in Behandlung

Laut Pressemitteilung der Klinikum Bayreuth GmbH befinden sich aktuell 60 Influenza-Patienten an den beiden Standorten in Behandlung. Sie werden derzeit auf insgesamt elf Stationen behandelt. Zudem macht die Grippe auch vor dem Klinikpersonal nicht halt.

89 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankt

89 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich krank gemeldet, so Pflegedirektorin Angela Dzyck. Um die Versorgung weiterhin zu gewährleisten, wurden die Chefärzte von der Geschäftsführung nun kurzfristig beauftragt, sämtliche Eingriffe in dieser und nächster Woche zu verschieben, sofern die Rückstellungen medizinisch vertretbar sind.

Patienten werden informiert

„Wir bitten unsere Patientinnen und Patienten, deren Krankenhausaufenthalt sich jetzt verschiebt, um Verständnis“, so Dr. Joachim Haun, Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH. Die betreffenden Patientinnen und Patienten werden informiert, heißt es in der Pressemitteilung der Klinikleitung.



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