© Polizeipräsidium Oberfranken

Großeinsatz in der Nacht: Vermisstensuche bei Marktleugast nimmt glückliches Ende

Ein glückliches Ende nahm die Suche nach einem Vermissten in einem Waldgebiet bei Marktleugast (KU) am gestrigen Sonntag (21. Juni). Angehörige meldeten gegen Mitternacht einen 20-jährigen Familienangehörigen als vermisst. Der junge Mann hatte am frühen Abend das Haus verlassen und war bis Mitternacht nicht zurück gekommen.

Mit Traktor abgehauen

Nachdem sich der 20-Jährige laut Polizeibericht in einer psychischen Ausnahmesituation befand, suchten Angehörige und Freunde in den Abendstunden nach dem Mann, die mit einem Traktor vom elterlichen Anwesen fuhr. Die Helfer fanden den Traktor zwar schnell in unmittelbarer Nähe des Wohnanwesens, vom 20-Jährigen fehlte jedoch jede Spur.

Unter anderem elf Personen- und Flächensuchhunde im Einsatz

So wurde die Polizei eingeschaltet. Kurz nach Mitternacht begann eine große Suchaktion nach dem 20-Jährigen. An der Suche beteiligten sich Beamte der Hubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei, die Feuerwehren aus Marktleugast, Neuensorg und Mannsflur, der Bergwacht, dem Arbeiter-Samariter-Bund und das Bayerische Rote Kreuz sowie elf Personen- und Flächensuchhunde.

Gesuchter wird in einer Jagdkanzel aufgefunden

In den Morgenstunden konnte der gesuchte, auch dank des Hinweises einer Zeugin, in einem Waldgebiet bei Hinterrehberg aufgefunden werden. Er hielt sich in einer geschlossenen Jagdkanzel auf. Der 20-Jährige kam nach der Erstversorgung durch eine Notärztin mit Unterkühlungen zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus.



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