Hans-Peter Friedrich stellt Frage nach „kultureller Identität der Deutschen“

Zum Jahresausklang brannte bei der Union der Christbaum! Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) kritisierte öffentlich und dabei sehr deutlich den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Bezug auf den Umgang mit Pegida und AfD. Die Störfeuer belasteten zum Jahreswechsel das Verhältnis zwischen CDU und CSU. Neben viel Kritik für seine Aussagen, auch aus der eigenem Partei, gab es aber ebenso zustimmende Kommentare aus aus Union-Reihen.

Friedrich beklagte zuletzt im „Spiegel“, dass Merkel „im Mainstream stimmungsabhängiger Meinungsumfragen mitschwimme“, zudem konservative Themen nicht mehr von der Union besetzt werden und dadurch ein Zulauf zur Alternative für Deutschland (AfD) und der Pegida-Bewegung erfolge. Auch beim Dreikönigstreffen in Bad Steben (Landkreis Hof) am gestrigen Dienstag (6. Januar) fand Friedrich einmal mehr deutliche Worte in Sachen Bundespolitik. Hier stellte Friedrich die Frage nach der „kulturellen Identität der Deutschen“.

Die Aussagen zum „Mainstream-Kurs“ der Kanzlerin durch Friedrich werden auch bei der heute beginnenden traditionellen Klausur-Tagung der CSU in Wildbad Kreuth ein Thema sein. Auf der Tagesordung in Kreuth stehen die Themen Asylpolitik und Pegida ganz oben auf der Liste.

Wir sprechen am Abend in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr mit Hans-Peter Friedrich über den ersten Klausurtag in Kreuth und seine getätigten Aussagen über den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 



 



Anzeige