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Main-Donau-Kanal bei Hausen: Kreuzfahrtschiff bleibt an Schleuse hängen

Eine kurze Unaufmerksamkeit wurde auf dem Main-Donau-Kanal bei Hausen (Landkreis Forchheim) einem 27 Jahre alten Schiffskapitän zum Verhängnis. In der Nacht zum Freitag (13. Juli) blieb das Kreuzfahrtschiff aufgrund eines Fahrfehlers des Kapitäns an einer Schleuse hängen und wurde massiv beschädigt.

Steuerstand abrasiert

Auf dem Weg nach Nürnberg vergaß der Kapitän, des mit 160 Passagieren besetzten und 135 Meter langen Fahrgastkabinenschiffes, bei der Einfahrt in die Schleuse Hausen den Fahrstand seines Schiffes weit genug abzusenken. Der Steuerstand blieb mit dem Dach an der Unterkante des Schleusentores hängen und wurde nach hinten regelrecht „abrasiert“. Da zur Unfallzeit der Innenfahrstand jedoch unbemannt war – der Kapitän fuhr sein Schiff zur Unfallzeit über den Außenfahrstand – wurde niemand verletzt.

Wasserstraße gesperrt

Die Schifffahrt auf dem Kanal war aufgrund des Vorfalles für rund zwei Stunden eingestellt, bis die Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Bamberg und die Sicherheitsüberprüfung der Schleuse durch das Wasserstraßen-und Schifffahrtsamt Nürnberg abgeschlossen war. Der Kapitän selber konnte seine Fahrt zum Zielhafen, nachdem er die „Überreste“ des Fahrstandes entfernt hatte, in den frühen Morgenstunden fortsetzen.