Hilferufe & Einbruchstelle am Ostsee: Was ist in Bad Staffelstein passiert?

Hilferufe lösten am heutigen Dienstagmorgen (19. Januar) einen Großeinsatz im Bereich des Mittelsees in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) aus. Zahlreiche Einsatzkräfte und mehrere Rettungshubschrauber suchten nach einer Person, welche sich möglicherweise in Not befinden könnte. Bei dem Einsatz wurde eine Einbruchstelle im Ostsee entdeckt. Letztendlich konnte die Herkunft der Hilferufe ermittelt werden.

Arbeiter hört Hilferufe und alarmiert Polizei

Gegen 09:00 Uhr wurden von einem Arbeiter, welcher in der Mainstraße in Nedensdorf tätig war, mehrere Hilferufe mitgeteilt, die aus Richtung Mittelsee kamen. Aufgrund dieser Mitteilung wurden die verschiedenen Rettungseinheiten alarmiert, was letztendlich ein Großaufgebot dieser nach sich zog. Die eingesetzten Hubschrauber flogen die Seen mitsamt den Uferbereichen ab, während am Boden nach weiteren Hinweisen gesucht wurde. Die intensive Absuche der Bereiche des Mains, des Mittelsees und Ostsees ergab zunächst keine Hinweise. Zwischenzeitlich konnte eine Einbruchstelle am Uferbereich des Ostsees festgestellt werden, weswegen sich die Suche hierauf konzentrierte.

67-Jähriger stürzt auf vereistem Weg 

Während dieser Fokussierung des Einsatzgeschehens auf den Ostsee konnte letztendlich im Umfeld und bei der Befragung von Anwohnern herausgefunden werden, dass an der Angerhütte eine Person aufgrund der stark vereisten Wege stürzte, nicht mehr aufstehen konnte und um Hilfe ruf. Dem gestürzten 67-Jährigen kamen Anwohner zu Hilfe, die die Rufe hörten.

Großaufgebot im Einsatz

Da hier kein Rettungsdienst verständigt wurde, blieb dieser Vorfall zunächst unbemerkt. Der Gestürzte zog sich nur leichte Verletzungen zu, die nicht akut behandelt werden mussten. Er begab sich selbstständig zum Arzt. Im Einsatz befanden sich zwei Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber, der Rettungsdienst und die Wasserwacht mit 65, die Feuerwehr mit 25 und die Polizei mit 20 Einsatzkräften.



Anzeige