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Himmelkron: Rabiate Teerkolonne – Statt neuer Einfahrt, Geld weg!

Äußerst rabiat gingen Arbeiter einer Teerkolonne letzten Donnerstag (10. November) in Himmelkron (Landkreis Kulmbach) vor, um ihrer Geldforderung Nachdruck zu verleihen. Polizeibeamte schnappten die Täter jetzt bei einer Kontrolle. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt nun gegen die zwei Polen und den Briten wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls, wie nun berichtet wurde. Die Polizei warnt vor unseriösen Teerkolonnen.

Männer aus Polen und England boten Teerarbeiten an

Bereits vor einer Woche hatten die drei Männer einer Familie in Himmelkron Teerarbeiten angeboten. Die festgelegten Tätigkeiten waren am nächsten Tag jedoch noch nicht abgeschlossen, weshalb die Auftraggeber einen Teil der vereinbarten Summe einbehalten wollten. Damit und mit der Ausstellung einer offiziellen Rechnung waren die Arbeiter aber nicht einverstanden.

Arbeiter ergreifen Flucht

In einem unbeobachteten Moment nahmen sie das zurückgehaltene Geld kurzerhand an sich und flüchteten aus dem Haus. Dabei schubsten sie die Bestohlenen einfach zur Seite, um ihr Flucht fortzusetzen. Anschließend verließen sie mit ihren zwei Fahrzeugen das Anwesen, was die Opfer nicht mehr verhindern konnten.

Männer in Forchheim geschnappt

Am Dienstag (15. November) unterzogen Polizisten zwei verdächtige Fahrzeuge einer allgemeinen Kontrolle. Aufgrund der vorhandenen Fahrzeugbeschreibungen erkannten die Polizisten den Zusammenhang mit dem Vorfall der vergangenen Woche und nahmen die Männer fest.

Weitere Fälle in Bamberg

In zwei weiteren Fällen traten außerdem Teerkolonnen im Bamberger Umland auf. Erst im Reckendorfer Gemeindeteil Obermanndorf, dort verlangten sie für ihre Tätigkeit einen völlig überhöhten Geldbetrag. Möglicherweise dieselbe Teerkolonne bot ihre überteuerten Dienste dann auch in Oberhaid im Gemeindeteil Unterhaid an.

Polizei warnt ausdrücklich vor Teerkolonnen

Die Polizei warnt vor unseriösen ausländischen Teerkolonnen, die derzeit in Oberfranken unterwegs sind. Erfahrungsgemäß führen die reisenden Handwerker ihre Tätigkeiten mangelhaft aus und verwenden minderwertiges Material. Die vereinbarten Preise stehen meist nicht im Verhältnis zur geleisteten Arbeit und sind in der Regel völlig überteuert.



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