© Bundespolizei / Symbolfoto

Hochfranken: Ereignisreiches Wochenende für die Bundespolizei

Viel zu tun hatte die Bundespolizei ab vergangenen Wochenende in Ost-Oberfranken: Zwei Schleusungen, 13 unerlaubte Einreisen, zwei Haftbefehle und 34 verbotene Böller mit einem Gesamtgewicht von fast drei Kilogramm beschäftigten die zuständigen Beamten aus Selb (Landkreis Wunsiedel).

Zwei Schleusungen verhindert

So stoppten Hofer Verkehrspolizisten auf der Autobahn A72 bei Töpen (Landkreis Hof) eine Schleusung von vier Syrern durch einen ein 32-jährigen Syrer und seiner 18-jährigen deutsche Freundin. Eine weitere Schleusung entdeckten Bundespolizisten im Bereich des ehemaligen Grenzüberganges Schirnding (Landkreis Wunsiedel). Hierfür muss sich nun ein 57-jähriger Deutscher strafrechtlich verantworten, der unerlaubt mit drei Personen aus Brasilien unterwegs war.

Unerlaubt eingereiste Personen in die Ankereinrichtung nach Bamberg weitergeleitet

Die insgesamt 13 unerlaubt eingereisten Personen aus Libyen, Algerien, Georgien, Russland, Vietnam, Brasilien, Montenegro und Syrien wurden in Reisebussen, Zügen, an den Autobahnen A9 und A72, an der Bundesstraße B303 und der Staatsstraße 2179 entdeckt. Alle kontrollierten Personen konnten die für Deutschland erforderlichen Reisedokumente nicht vorweisen. Die zehn Männer und drei Frauen  wurden in die Ankereinrichtung Oberfranken nach Bamberg weitergeleitet.

Böller im Kofferraum sichergestellt

Mit 34 verbotenen Böllern im Kofferraum unterwegs war ein 42-jähriger Pkw-Fahrer, der bei einer Kontrollstelle auf der Staatsstraße 2179 bei Selb (Landkreis Wunsiedel) auffielt. Die verbotene Pyrotechnik mit einem Gesamtgewicht von fast drei Kilogramm wurde sichergestellt. Der 42-Jährige bekommt demnächst eine Strafanzeige nach dem Sprengstoffgesetz zugestellt.

37-Jährige am Hofer Hauptbahnhof festgenommen

Mit zwei Haftbefehlen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde in der Schalterhalle des Hofer Hauptbahnhofes eine 37-Jährige Deutsche festgenommen. Da sie eine alternative Geldstrafe in Höhe von 2.600 Euro nicht aufbringen konnte, wurde sie für die nächsten 110 Tage in die Justizvollzugsanstalt Bamberg eingeliefert.

26-Jähriger bezahlt Haftstrafe in bar

Einen Gefängnisaufenthalt konnte ein Vietnamese in letzter Sekunde abwenden. Bei der Kontrolle an der A9-Rastanlage Frankenwald bezahlte der 26-Jährige die Strafe in Höhe von 820 Euro in bar und ersparte sich damit einen 50-tägigen Gefängnisaufenthalt. Der Mann wurde per Haftbefehl wegen Sachbeschädigung gesucht.



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