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Hof: Bayern buhlt um Tesla-Werk in Oberfranken

Dies wäre ein ganz dicker Deal für Oberfranken und im speziellen für die Region Hof! Laut Informationen der „SZ“ setzt sich die bayerische Staatsregierung für die Ansiedlung des E-Autobauers Tesla in der Region Hof ein. Das US-Unternehmen fährt trotz hoher Verluste weiter auf eine straffe Expansionsstrategie. Diese sieht unter anderem auch einen zukünftigen Produktionsstandort in Deutschland vor

Weitere Investitionen trotz hohem Quartalsverlust

Tesla wies aktuell für das zweite Quartal 2018 erneut einen hohen Quartalsverlust aus. Das Unternehmen aus Kalifornien bilanzierte für die abgelaufenen drei Monate einen Fehlbetrag von 718 Millionen Dollar. Hingegen stieg der Umsatz um über 40 Prozent auf rund vier Milliarden Dollar. Firmenchef Elon Musk verkündete im Rahmen der Bekanntgabe der Zahlen, dass das Unternehmen kurz davor stehe, nachhaltig profitabel zu arbeiten. Diese Aussage ließ die Aktie trotz des hohen Verlustes um rund neun Prozent ansteigen. Der Hersteller von Batterien und Elektroautos steckt sich hierbei immense Ziele und will weiter expandieren, unter anderem mit einem neuen Werk in der Mitte von Europa.

Erste Kontakte soll es bereits geben

Ende Juni verkündete Milliardär Musk, dass er sich einen Produktionsstandort in Deutschland vorstellen könnte. Nachdem bereits Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und das Saarland Interesse an der sogenannten „Gigafactory“ bekundeten, hat sich nun laut „Süddeutscher Zeitung“ auch Bayern in das Spiel gebracht. Demnach kann sich der bayerische Wirtschaftsminister Josef Pschierer (CSU) das Werk im Freistaat vorstellen. Laut „SZ“ würde sich Pschierer eine Ansiedlung in Nordbayern, speziell in der Region Hof, wünschen. Wie die Zeitung weiter schreibt, sollen es bereits Kontakte zu dem Unternehmen aus Palo Alto geben. So schnell wird eine Entscheidung aber wohl nicht fallen. Experten der Branche gehen davon aus, dass frühestens in rund zwei Jahren eine Entscheidung darüber fallen wird, ob Tesla mit einer Fabrik nach Deutschland kommt. Erst dann wird wohl die Frage nach dem „Wohin?“ beantwortet werden.



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