© TVO / Archiv

Hof / Berlin: Ex-NKD-Boss Michael Krause muss erneut vor Gericht!

Nachdem der ehemalige NKD-Chef Michael Krause (Foto) 2015 im Hofer Landgericht zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt wurde, schien ein Ende des Falles in Sicht. Ab dem kommenden Dienstag (12. November) steht Krause in Berlin jedoch erneut vor Gericht. Erneut geht es dabei um ein mutmaßliches Mordkomplott, dieses Mal sogar in doppelter Form!

Krause motiviert Mithäftlinge zum Mord

Bei Krause, der schon vor vier Jahren kein Geheimnis um seine Person und um seinen Namen machte, ging es am Landgericht Hof zum einen um die Veruntreuung von NKD-Geldern. Allerdings wurde auch folgender Sachverhalt verhandelt: Der Manager hatte in der JVA Hof versucht, Mithäftlinge dazu zu bringen, den Vorsitzenden Richter des Untreue-Prozesses zu entführen und möglicherweise sogar zu ermorden. Die Mithäftlinge gingen aber nur zum Schein darauf ein und meldeten den Vorfall der Polizei.

Haft des ehemaligen NKD-Chefs kann sich verlängern

Genau dieses Szenario soll sich anschließend noch zwei weitere Male abgespielt haben! In der JVA Berlin Moabit soll Krause erneut versucht haben, Mithäftlinge zum Mord anzustiften. Der Hofer Mithäftling, der ihn verpfiffen hatte, sollte dazu gebracht werden, seine Aussage zurückzunehmen. Krause suchte sich einen Berliner Häftling für seine Tat aus. Jedoch meldete auch dieser Insasse den Vorfall. Im Anschluss suchte Krause wiederum nach einem Auftragskiller. Nun beginnt in Berlin der Prozess, bei dem sich die Gefängnisstrafe für Krause entsprechend noch einige Jahre verlängern könnte.



Anzeige