© Stadt Bamberg

Hoher Schaden: Sieben Fälle von Vandalismus in Bamberger Kirchen!

Die Bamberger Polizei muss sich derzeit mit mehreren Vandalismusfällen in Kirchen der Stadt beschäftigen. Insgesamt sieben Fälle sind bisher bekannt geworden. Von dem Täter oder den Tätern fehlt bislang jede Spur. Bislang summiert sich der entstandene Gesamtschaden in den bekannten Fällen auf etwa 20.000 Euro. 

 

Polizei listet derzeit sieben Fälle in Bamberg auf

 

  • Am Mittwoch (2. Mai) wurde in einem Kloster im Stadtgebiet eine Heiligenfigur vom Sockel gestoßen. Diese wurde dabei stark beschädigt.

 

  • Am Donnerstagvormittag (3. Mai) wurde in der Heiliggrabkirche ein großes Holzkreuz von der Wand gerissen und zerbrochen auf einer Gebetsbank zurückgelassen. Den hierbei entstandenen Schaden bezifferte man auf 3.000 Euro.

 

  • In der Erlöserkirche warf man am gestrigen Nachmittag ein religiöses Bild zu Boden, wodurch das Schutzglas zu Bruch ging.

 

  • Im gleichen Tatzeitraum kam es in der Kirche St. Otto zu einer Sachbeschädigung. Hier stieß man zwei Heiligenfiguren vom Sockel und hinterließ dabei einen Schaden von 3.000 Euro.

 

  • In der Martinskirche kam es zu zwei Sachbeschädigungen. Am Donnerstagnachmittag beschmierte man eine goldene Holzfigur und am Freitagmorgen (4. Mai) diverse in der Kirche ausliegende Broschüren.

 

  • In der Nacht auf Freitag wurde die auf einer Höhe von rund acht Metern befindliche Scheibe eines Seitenfensters der Kirche  St. Kunigund mit einem Stein eingeworfen. Der hier taxierte Schaden lag bei 1.500 Euro.

 

Zeugen gesucht

Im diesem Zusammenhang sucht die Polizei ein Pärchen mittleren Alters, welches am Donnerstag gegen 12:20 Uhr in der Mittelstraße eine männliche Person ansprach, als diese sich auffällig an der Örtlichkeit in unmittelbarer Nähe eines Holzkreuzes mit Jesusfigur aufhielt. Die beiden Zeugen – sowie weitere Personen, die sachdienliche Hinweise geben können – werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt zu melden. Die Rufnummer lautet 0951 / 91 29 – 210.



Anzeige