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Immaterielles Kulturerbe: Oberfranken drei Mal dabei

Dreizehn bayerische Traditionen, Bräuche und Handwerkstechniken sind jetzt in das nationale UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Oberfranken ist drei Mal dabei.

Flechthandwerkstradition

Das Flechten zählt zu den ältesten handwerklichen Techniken der Menschheit und ist weltweit verbreitet. Besondere Bedeutung hat diese Handwerkstradition in den oberfränkischen Flechthandwerkszentren Lichtenfels und Michelau.

Wunsiedler Brunnenfest

Zum Johannistag (24. Juni) schmücken die Brunnengemeinschaften in Wunsiedel alljährlich die öffentlichen Brunnen der Stadt mit Blumen und Lichtern. Im Rahmen des Stadtfestes wird von Brunnen zu Brunnen gezogen und gemeinsam gefeiert.

Innerstädtischer Erwerbsgarten Bamberg

Der urbane Erwerbsgartenbau in der fruchtbaren Bamberger Regnitz-Aue entstand im 14. Jahrhundert und konzentrierte sich bis ins 19. Jahrhundert auf die Produktion von Gemüsesaatgut und Süßholz. Noch heute produzieren die Gärtner nach bewährter Tradition und vermarkten ihre Waren hauptsächlich auf dem Grünen Markt, in Hofläden und Restaurants.



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