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Infizierter Soldat in Bamberg: „Helfende Hände“ in Quarantäne

Seit Samstag (18. April) befinden sich 35 Soldaten der Bundeswehr, die sogenannten "Helfenden Hände", in Quarantäne, da sich eine Person aus dem Team mit dem Coronavirus infiziert hat. Die Soldaten aus der Oberpfalz unterstützten den Landkreis Bamberg bei der Bekämpfung des Coronavirus und waren als Hilfskrankenpfleger in verschiedenen Pflegeheimen des Landkreises eingesetzt. Wir berichteten darüber in unseren Corona-Live-Ticker (Woche 16/20).

Bewohner und Mitarbeiter des Pflegeheimes werden auf Corona getestet

Die 35 Soldaten des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd (Oberpfalz) waren in elf Pflegeheimen der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft eingesetzt. Nun befinden sich die Soldaten in Quarantäne, da eine Person aus dem Team mit dem Coronavirus infiziert ist. Die Bewohner und Mitarbeiter des Heimes, in dem die infizierte Person tätig war, werden derzeit auf Corona getestet.

Bundeswehr wird Mitte der Woche ein neues Team schicken

Wie das Landratsamt Bamberg berichtete, wird die Bundeswehr im Laufe dieser Woche ein neues Team schicken. Die Soldaten werden zuvor auf das Coronavirus getestet, bevor sie zum Einsatz kommen.

Bamberger Landrat Johann Kolb hatte die Unterstützung von der Bundeswehr aufgefordert, nachdem die Kapazitäten der zivilen Kräfte in Pflegeheimen erschöpft waren.

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Weiterführende Infos zu den "Helfenden Händen"
"Helfende Hände" in Bamberg: Bundeswehr schickt neue Hilfskrankenpfleger


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