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Jubel in Untersteinach: Spatenstich für Ortsumfahrung

So nah liegen Freude und Leid zusammen. Die Bürger von Untersteinach (Landkreis Kulmbach) jubeln. 40 Jahre kämpften sie für eine Umgehung der Bundesstraße B289. Am heutigen Mittwochvormittag (4. Mai) gab es hierzu den offiziellen Spatenstich. Mit zum Spaten griff unter anderem Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die extra aus Berlin angereist war. Immerhin ist die über drei Kilometer lange Umfahrung nicht die Günstigste. Rund 48 Millionen Euro werden hierfür vveranschlagt. 2020 soll die Straße befahrbar sein.

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Die Bürger von Kauerndorf (Landkreis Kulmbach) tragen hingegen die Zornesfalten auf der Stirn. Sie bekommen vorerst keine Umfahrungsstrecke. Dieses Projekt, für das ebenfalls seit Jahrzehnten heftigst gekämpft wurde, hat beim Bund derzeit keine hohe Priorität: Hierüber sind die Menschen richtig sauer! Diesem Ärger machten sie sich am heutigen Tag Luft, indem sie für ihre eigene Umfahrung protestierten. Die Politiker vor Ort versprachen abseits vom heutigen Spatenstich, sich auch für eine zukünftige Umgehungsstraße für Kauerndorf einzusetzen.

Wut in Kauerndorf: Die Umgehung rückt wieder in weite Ferne
Aktuell-Beitrag vom Mittwoch (4. Mai):


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