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Jugend forscht: Gewinner des Landeswettbewerbs Bayern stehen fest

In einem spannenden, dreitägigen Wettbewerb haben 89 Jungforscher um die bayerische „Jugend forscht“-Krone gerungen. In den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik hat eine Fachjury über die jeweiligen Gewinner entschieden.

Ausrichter und Organisator des Wettbewerbs war die Bayernwerk AG. „,Jugend forscht‘ ist eine beispielhafte Erfolgsstory. Wir brauchen das Klima, das Forschern kreativen Raum, Unterstützung und Anerkennung sichert. Damit kann man nicht früh genug beginnen. Und dazu wollen auch wir beitragen“, begründete Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel die Patenschaft des Bayernwerks.

Besondere Atmosphäre

Die bayerische Landeswettbewerbsleiterin, Monika Christl, zeigte sich beeindruckt von der besonderen Atmosphäre des Jubiläumsentscheids: „50 Jahre ‚Jugend forscht‘ ist etwas Besonderes und bringt die Nachhaltigkeit dieses Wettbewerbs zum Ausdruck.  Wir haben vielversprechende Gewinner in den einzelnen Fachgebieten.“

Das sind die Gewinner

Die Landessieger von „Jugend forscht“ Bayern, die sich für den Bundeswettbewerb Ende Mai in Ludwigshafen qualifiziert haben, sind in den jeweiligen Fachbereichen:

Arbeitswelt:
• „PartyControl“ von Daniel Pöllmann und Marcel Galli aus Schwandorf
• „Schlagzahlenpistole“ von Daniel Seidler, Paul Keckl und Tim Poulet aus Neumarkt

Biologie:
• „Der Nachahmungseffekt bei Poecilia wingei“ von Thomas Lindner aus Neumarkt

Chemie:
• „Grüne Olefine aus nachwachsenden Rohstoffen: Perspektiven für das Nacherdölzeitalter“ von Levin Winzinger, Larissa Roth und Felicitas Kaplar aus Hösbach

Geo- und Raumwissenschaften:
• „Untersuchung und mathematische Modellierung veränderlicher Sterne“ von Markus Reinert aus München

Mathematik/Informatik:
• „Erweiterung eines Lernalgorithmus der Lichtsimulation auf volumetrische Streuungseffekte“ von Lukas Stockner aus Altötting
• „Rekonstruktion von 3D-Modellen aus Bildern mit Tiefendaten“ von Tobias Holl aus Gauting

Physik:
• „Entwicklung eines Spektrumanalysators“ von Markus Lippl aus Grafenau
• „Grätzelzelle Advanced Edition – Der Veganer der Energieerzeugung“ von Philipp Kerth aus Olching

Technik:
• „Automatisches Erkennen, Verarbeiten und Lösen von Sudokus“ von Paul Kutzer aus Regensburg

Außerdem qualifizierten sich Jonas Viel, Leonhard Sommer und Michael Berg aus Neu-Ulm mit ihrem Projekt „Bau einer Unterarmprothese“ für den Bundeswettbewerb. Sie gewannen den Sonderpreis für die beste interdisziplinäre Arbeit.

Festveranstaltung am Freitag

Die Festveranstaltung findet am Freitagvormittag (27. März) im Vielberth-Saal der Universität Regensburg statt. Die Teilnehmer und Gewinner des 50. „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs werden im Beisein von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, der Landeswettbewerbsleiterin Monika Christl, Sven Baszio, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht, und Bayernwerk-Vorstandsvorsitzendem Reimund Gotzel geehrt.

 



 



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