© TVO / Symbolbild / Archiv

Klinikum Kulmbach: Ab Freitag sind wieder Besuche erlaubt

Sinkende Inzidenzen in Kulmbach und den umliegenden Landkreisen machen am Klinikum Kulmbach und in der Fachklinik Stadtsteinach ab Freitag (21. Mai) wieder Besuche möglich, heißt es am Dienstag (18. Mai) in einer Pressemitteilung.

Infektionsschutz hat weiterhin Priorität

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten gilt es auch nach den neuesten Regelungen einen höchstmöglichen Infektionsschutz aufrechtzuerhalten. Stationär behandlungsbedürftige Patienten müssen demnach weiterhin besonders geschützt werden. Die Verantwortlichen am Klinikum Kulmbach bitten daher trotz der Lockerungen, Besuche weiterhin – insbesondere bei absehbar kurzen stationären Aufenthalten und unproblematischen Genesungsverläufen  ­­- zur Sicherheit aller eher zurückhaltend zu handhaben.

Besuche zu diesen Zeiten möglich 

Patientinnen und Patienten können von Freitag an pro Tag einen Besucher für 30 Minuten empfangen. Die Besuchszeit am Klinikum Kulmbach ist täglich von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. In der Fachklinik Stadtsteinach ist die Besuchszeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Neu sind folgende Regelungen:

  1.  Voraussetzung für den Zutritt ist für alle Besucher ein negativer Antigen-Schnelltest (24 Stunden gültig) oder ein negativer PCR-Test (48 Stunden gültig) einer externen Abstrichstelle/Labor. Ausgenommen von der Testpflicht sind vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen ab dem 15. Tag nach der Zweitimpfung sowie genesene Personen, wenn die Erkrankung mindestens 28 Tage, aber höchstens 6 Monate zurückliegt. Für einen Nachweis sind entweder ein negatives Testergebnis, das Impfbuch bzw. ein elektronischer Impfnachweis oder bei Genesenen der erste positive PCR-Test jeweils in Verbindung mit einem Lichtbildausweis am Eingang vorzulegen.
  2. Um die Besucherströme besser lenken zu können und Wartezeiten am Haupteingang möglichst zu minimieren ist eine Anmeldung des Besuchs nötig. Die Anmeldung ist vorzugsweise online über die Homepage des Klinikums (https://www.klinikum-kulmbach.de/besuchstermin-vereinbaren.html) vorzunehmen. Über die Online-Anmeldung, die ab 48 Stunden vor einem geplanten Besuch erfolgen kann, werden der Gesundheitsstatus, Besuchstag und Zeitfenster sowie die persönlichen Daten und der Name des Patienten abgefragt. Besucherinnen und Besucher, die dieses Angebot nicht nutzen können, können sich in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 11:00 Uhr telefonisch unter 09221/98-7959 anmelden. Wir bitten, diese Angebote vorrangig zu nutzen. In beiden Fällen entfällt die aufwändige Registrierung vor Ort. Lediglich Testergebnis bzw. Impfnachweis müssen dann in Verbindung mit einem Ausweisdokument vorgezeigt werden. Nur in Ausnahmefällen ist eine Anmeldung vor Ort möglich. Wir bitten um Verständnis und Beachtung, dass im Buchungssystem eine festgelegte Höchstgrenze an zeitgleichen Besuchern besteht und somit ein Wunschtermin nicht garantiert werden kann.

Darüber hinaus sind weitere Punkte zu beachten:

  • In unseren Kliniken müssen Besucher durchgängig eine FFP2-Maske tragen. Auch die Patienten sollten möglichst, wenn ihr Gesundheitszustand das zulässt, während des Besuchs einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen sind einzuhalten.
  • Im Eingangsbereich des Klinikums und der Fachklinik stehen Desinfektionsmittel für die Hände bereit.
  • Personen mit Symptomen einer Infektionserkrankung (zum Beispiel Erkältung) dürfen das Klinikum und die Fachklinik als Besucher nicht betreten.
  • In speziellen Bereichen der Klinik, zum Beispiel auf den Infektionsstationen, in Infektionszimmern oder auch im Intensivbereich, bleiben weitergehende Einschränkungen des Besuchsrechts vorerst bestehen.  Für die Begleitung Sterbender, Besuche auf der Palliativstation und auch auf der Geburtsstation gelten die bisherigen Ausnahmeregelungen.

„Es ist uns bewusst, dass diese Vielzahl von Regelungen und Vorschriften unseren Besuchern einiges abverlangt“, erklärt Geschäftsführerin Brigitte Angermann.

„Wir hoffen jedoch, dass wir die Wartezeiten, die in der Vergangenheit vor allem zu Beginn der Besuchszeit aufgetreten sind, durch die neuen Regelungen verringern können und bitten alle Patienten und Besucher unseres Hauses um Verständnis, dass die nach wie vor nicht überwundene Pandemie auch weiterhin verstärkte Vorsicht erfordert.“



Anzeige