Krätze-Alarm in Coburg: Fälle der Hautkrankheit häufen sich

In Coburg sind zuletzt gehäuft Erkrankungen an Krätze aufgetreten. Da keine generelle Meldepflicht für die Hauterkrankung besteht, liegen dem Gesundheitsamt keine absoluten Zahlen vor. Nach Informationen von Hausärzten sowie aus Kindergärten, Schulen und Altenheimen wurde eine deutliche Zunahme der Fälle gemeldet. Krätze trat auch in den letzten Jahren immer wieder sporadisch in Coburg auf, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Die Krätze wird vor allem durch engen Hautkontakt mit betroffenen Personen übertragen. Die Infektion wird oft erst nach Wochen, wenn ein juckender Ausschlag auftritt, bemerkt. Dieser ist besonders nachts bei Bettwärme unangenehm. Häufig befallene Stellen sind Fingerzwischenräume, Handgelenke, Ellenbogen, die Brust und der Genitalbereich. Prinzipiell kann aber auch jede andere Stelle befallen werden.

Solange die Krätze noch nicht erfolgreich behandelt ist, darf der Betroffene keine Gemeinschaftseinrichtung besuchen. Die Erkrankung ist zwar lästig, aber nicht gesundheitsbedrohlich. Sie kann schnell und zuverlässig behandelt werden. Eine rasche Besserung wird durch die lokale Behandlung mit einer Salbe erreicht. Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg ist, dass eine Mitbehandlung von Kontaktpersonen erfolgt. Wichtig ist außerdem ein Wechsel von Kleidung und Bettwäsche.

Wir berichten ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über das Thema.

Bei weiteren Fragen steht das Landratsamt Coburg und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Coburg zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind: Gesundheitsamt Coburg, Telefon 09561/514-0, Mail: gesundheitsamt@landkreis-coburg.de

 



 



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