Kripo Coburg knackt Drogendealerbande

Der Kripo Coburg gelang ein empfindlicher Schlag gegen eine Drogendealerbande, die größere Mengen Crystal in den Landkreis Coburg geliefert hatten. Sieben Männer sitzen zur Zeit in Untersuchungshaft. Seit November 2011 liegen bei den Rauschgiftermittlern der Kripo Coburg erste Erkenntnisse darüber vor, dass aus dem thüringischen Sonneberg Crystal in den Landkreis Coburg geliefert wird. Als sich die Hinweise auf eine osteuropäische Tätergruppierung verdichteten, bildete die Kripo Coburg im September 2012 die Ermittlungsgruppe (EG) „gebrannte Brücke“. Zehn Beamte des Rauschgiftdezernats waren im Wechsel teilweise rund um die Uhr an den Ermittlungen beteiligt. Ziel war es die Drogendealer festzunehmen und somit zu verhindern, dass sie weiterhin die gefährliche Droge Crystal in den Landkreis Coburg liefern. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Rauschgiftdealer stellten die Beamten insgesamt 70 Gramm Crystal, 100 Gramm Streckmittel, Schreckschusswaffen, Schlagstöcke, Wurfsterne, Elektroschocker und Bargeld sicher. Die Rauschgiftermittler führten die acht Festgenommenen dem Haftrichter vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erließ der Haftrichter am Amtsgericht Kronach gegen alle acht Untersuchungshaftbefehl. Ein Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Sieben Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren aus Thüringen und der Stadt Coburg sitzen jetzt getrennt voneinander in Justizvollzugsanstalten ein. Laut Ermittlungen der Beamten vom Rauschgiftkommissariat lieferten die sieben Männer und eine Frau in mehreren Fällen meist Mengen von zehn bis 100 Gramm Crystal von Thüringen aus in den Landkreis Coburg. Der Bande kann derzeit insgesamt der Handel mit zirka einem Kilogramm Crystal und zehn Kilogramm Marihuana nachgewiesen werden. Alle Acht werden sich jetzt  wegen bandenmäßigen Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor Gericht verantworten müssen.

 

 

 

 



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