Kronacher Freischießen: Körperverletzungsdelikte stiegen deutlich an

Insgesamt 22 polizeilich bekannt gewordene Körperverletzungsdelikte hat die Polizeiinspektion Kronach dieses Jahr im Zusammenhang mit dem Kronacher Freischießen zu verzeichnen. Gerade an den ersten drei Festtagen stieg die Zahl der Raufereien im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.

Insgesamt 22 Körperverletzungen

Auf dem Festgelände selbst sind zwölf und im Umfeld des Platzes zehn Strafanzeigen von den Beamten aufgenommen geworden. Im Jahr zuvor hatte die Polizei nur vier Körperverletzungen über die gesamte Dauer der Veranstaltung registriert. Die Gesamtzahl der diesjährigen Körperverletzungsdelikte orientiert sich jedoch an den Zahlen aus den Jahren 2011, 2013 und 2015 und ist somit aus polizeilicher Sicht nicht besorgniserregend.

Kaum Diebstähle

Positiv ist die Bilanz der begangenen Sachbeschädigungen im Zusammenhang mit dem Freischießen. Hier hat die Polizei einen deutlichen Rückgang von z. B. 19 Delikte (2016) auf sechs Delikte (2017) zu verzeichnen. Ebenso rückläufig ist die Anzahl der verübten Diebstähle. Hier mussten lediglich zwei Personen zur Anzeige gebracht werden.

Einige Knöllchen verteilt

Erfreulich ist auch die sehr niedrige Anzahl der festgestellten Trunkenheitsfahrten im Zusammenhang mit dem Freischießen. Lediglich drei betrunkene Verkehrsteilnehmer mussten beanstandet und aus dem Verkehr gezogen werden. Einmal mussten die Beamten einem erheblich betrunkenen Mofafahrer den Fahrtantritt verbieten. Abschleppmaßnahmen hat die Polizei Kronach dieses Jahr zwar nicht zu verzeichnen, jedoch wurden zahlreiche Verwarnungen wegen Falschparkens im Umfeld der Veranstaltung ausgesprochen.



Anzeige