© Kulmbacher Brauerei AG

Kulmbach: Festbiere brodeln wieder in den Sudkesseln

Für die Besucher geht die diesjährige Kulmbacher Bierwoche erst am 27. Juli los. Für die Braumeister der Kulmbacher Brauerei hingegen beginnt die Festzeit schon viele Wochen vorher, wenn die speziellen Rezepturen für die drei Festbiere eingebraut werden. Seit Mittwoch (19. Juni) brauen die edlen Tropfen ganz offiziell.

Festbier nur einmal jährlich angesetzt

 

Es herrscht im Sudhaus eine ganz besondere Stimmung, wenn die Festbiere eingebraut werden“, stellt Mathias Keil, Vorstand Technik der Kulmbacher Brauerei fest. „Fakt ist, dass den Festbieren besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, da wir schließlich nur einmal im Jahr, diese Biere ansetzen. Von der Auswahl der Rohstoffe, über den Brauprozess bis hin zur ihrer perfekten Ausreifung wird jeder Arbeitsschritt genauestens verfolgt und mehrmals überprüft. Und diese Hingabe unserer Brauer schmeckt man! (…)“

 

Brauen nach alter Tradition

Die Festbiere für die Kulmbacher Bierwoche werden streng nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut. Somit bilden beste fränkische Braumalze, weiches Wasser aus dem Fichtelgebirge und feiner Aromahopfen aus der Hallertau die Grundrohstoffe für den Sud. „Unsere Bierwochenfestbiere werden mit kalt vergärender Hefe angestellt und sind traditionell hoch vergoren. Hergestellt mit verschiedenen Spezialmalzen und Aromahopfengaben zu unterschiedlichen Zeitpunkten, werden sie kalt und ruhig gelagert, damit sie pünktlich zur Bierwoche perfekt ausgereift sind“, fasst Hermann Nothhaft, Leiter der Technologie und Qualitätssicherung, den Brauprozess zusammen.

Für jeden Geschmack das richtige Festbier

Wie sich die drei Biere am Ende farblich und geschmacklich unterscheiden werden, wird sich Ende Juli zeigen. „Das Kulmbacher Bierwochen Festbier haben wir für eine limitierte Flaschenabfüllung, die aktuell in den Handel geht, schon einmal gebraut. Es hat eine kräftige Aromahopfennote und das Zusammenspiel mit den samtfeinen Malzaromen ist uns perfekt gelungen.“ Auf die beiden anderen Sorten müssen sich Bierliebhaber noch gedulden. Zudem wird es auch ein Weißbier mit einem Alkoholwert von 5,4% vol. für die Festtage geben.



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