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Kulmbach: Nach Mitternacht flogen in der Stadt die Fäuste!

Der Mittwoch (31. Juli) auf der Kulmbacher Bierwoche erfreute sich einem regen Besucherzuspruch. Während des Festbetriebs blieb es trotz der zahlreichen Feiernden laut einer aktuellen Polizeimeldung friedlich. Erst nach Schankschluss hatten die Kulmbacher Polizisten, mit Unterstützung der Nürnberger Bereitschaftspolizei, einiges zu tun. Kurz nach Mitternacht entluden sich binnen 30 Minuten an mehreren Örtlichkeiten der Stadt die aufgestauten Emotionen.

In der Oberen Stadt flogen die Fäuste

Den Anfang machte eine handfeste Auseinandersetzung in einem Lokal in der Oberen Stadt, wo zwei Männer wegen eines Missverständnisses derart aneinander gerieten, dass ein 57-Jähriger und ein 28-Jähriger gegenseitige Faustschläge austeilten. Ein dritter Gaststättenbesucher wollte zwischen den Streithähnen schlichten. Dabei zog er sich allerdings leichtere Blessuren zu. Insgesamt nahmen die Beamten drei Anzeigen wegen Körperverletzung auf.

Gefährliche Körperverletzung am Marktplatz

Zwei weitere, deutlich heftigere Auseinandersetzungen, ereigneten sich nahezu zeitgleich am Schwedensteg und am Marktplatz von Kulmbach. Vor einer Eisdiele im Stadtzentrum erlitt ein 37-jähriger eine Gesichtsverletzung, welche ihm ein bislang Unbekannter durch einen wuchtigen Schlag mit einer Glasflasche beibrachte. Im Krankenhaus mussten die Verletzungen des Mannes nach der Erstversorgung vor Ort behandelt werden. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen einer Gefährlichen Körperverletzung ein.

Gefährliche Körperverletzung am Schwedensteg

Am Schwedensteg gerieten unterdessen sechs Personen aneinander. Der Sicherheitsdienst und die alarmierte Polizei griffen noch am Tatort mehrere Personen auf. Vor Ort gerieten zwei 27-jährige Männer in Streit, welcher in einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung gipfelte. Im Verlauf dieser ging einer der Beteiligten zu Boden. Hierbei wurden ihm Tritte gegen seinen Kopf zugefügt. Auch er kam in ärztliche Behandlung. Der Schläger wurde in Gewahrsam genommen. Auch hier ermittelt die Polizei gegen einer Gefährlichen Körperverletzung.



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