© Lucas Drechsel / Symbolbild / Archiv

Marktredwitz: 38-Jähriger missbraucht den Notruf

Dreimal rief ein 38-Jähriger aus Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) am Montagabend (20. April) bei der Einsatzzentrale Oberfranken an und klagte über vermeintliche Bauchschmerzen. Beim dritten Anruf behauptete der Mann in den Bauch geschlagen worden zu sein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte am Einsatzort gab der vermeintlich Geschlagene wieder einen anderen Grund für seine Schmerzen an. Die Polizei leitete gegen den Mann eine Anzeige ein.

Beim dritten Anruf gibt der 38-Jährige vor geschlagen worden zu sein

Gegen 21:00 Uhr rief der 38-Jährige bei der Einsatzzentrale an und klagte darüber, dass er seit zwei Wochen Bauchschmerzen hätte. Das Gespräch wurde weitervermittelt und der Anrufer wurde an den zuständigen Bereitschaftsarzt verwiesen. Das wiederholte sich noch ein zweites Mal. Daraufhin rief der Marktredwitzer noch ein drittes Mal bei der Einsatzzentrale an. Diesmal gab er an, dass er in den Bauch geschlagen worden wäre und deshalb einen Arzt und die Polizei benötigen würde.

38-Jähriger gibt vor von einem Arbeitskollegen bedroht zu werden

Nachdem die Einsatzkräfte beim 38-Jährigen eintrafen, sei von den Schlägen in den Bauch keine Rede mehr gewesen. Stattdessen gab der Mann gegenüber den Einsatzkräften wieder an, dass er schon seit zwei Wochen Bauchschmerzen habe und er nur deswegen angerufen hätte. Nachdem die Polizei den 38-Jährigen über Straftaten in Bezug auf Missbrauch von Notrufen belehrte, schwenkte dieser wieder um und behauptete, dass ihn ein Arbeitskollege bedrohen würde und dieser ihn in den Bauch geschlagen hätte.

38-Jähriger weigert sich in ein Krankenhaus gebracht zu werden

Der 38-Jährige weigerte sich in einem Krankenhaus untersucht zu werden. Er muss sich nun wegen Missbrauchs von Notrufen sowie Vortäuschens einer Straftat strafrechtlich verantworten.



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