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Marktredwitz: Angriffe auf Polizisten und Sanitäter

In Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) kam es am gestrigen Mittwoch (19. Juli) zu Angriffen auf Sanitäter beziehungsweise Polizeikräften. Zwei Männer im Alter von 49 und 59 Jahren zeigten sich äußerst aggressiv und gingen auf die Einsatzkräfte los.

Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Brückenstraße des Marktredwitzer Ortsteils Lorenzreuth ging am Mittwochabend ein 49-Jähriger gegen Polizeibeamte vor. Hier kam es zu einem Streit zwischen einem Ehepaar, welches zwar in Trennung lebt, aber noch in der gemeinsamen Wohnung wohnt. Nach einem gemeinsamen Grillen, kam es zu einem Streit des Paares. Hierbei zerschlug der stark alkoholisierte Mann einen Tisch und Platten der Hausfassade. Zudem ging laut Angaben der Polizei auch auf den gemeinsamen Sohn los. Die Frau verständigte daraufhin die Polizei. Da sich der 49-Jährige uneinsichtig und sehr aggressiv zeigte, wurde er in Gewahrsam genommen. Gegen diese Maßnahme setzte er sich zur Wehr, indem er mit den Fäusten auf die Polizeibeamten losging. Um den Angriff abzuwehren, setzten die Beamten Pfefferspray und einen Schlagstock ein. Anschließend wurde der Angreifer zu Boden gebracht und gefesselt. Der Randalierer wurde dabei verletzt und im Klinikum Marktredwitz erstversorgt. Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte werden folgen.

Mann geht auf Sanitäter los

Die Besatzung eines Rettungswagens wurde am Mittwochnachmittag in der Kraußoldstraße von Marktredwitz von einem 59-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel angegriffen. Gegen 15:00 Uhr sollte der Mann von den Sanitätern in das Krankenhaus eingeliefert werden. Dabei packte er einen der Helfer am Genick. Dennoch gelang es dem Rettungsdienst, den 59-Jährigen in die Notaufnahme zu bringen. Da er dort immer noch aggressiv agierte, wurde die Polizei gerufen. Hierbei ging er während des Einsatzes auf die Beamten los, musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Erst dann konnte er medizinisch versorgt werden. Auch in diesem Fall werden Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte folgen.



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