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Marktredwitz / Selb: Besuchsverbot in den Standorten des Klinikums Fichtelgebirge

Für Besucher von stationären Patienten gilt ab Sonntag (22. November) an den Standorten Marktredwitz und Selb (Landkreis Wunsiedel) des Klinikums Fichtelgebirge wieder ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen für werdende Väter, Palliativpatienten und Langzeit-Patienten sind vorgesehen, so die Klinikleitung am Freitagnachmittag (20. November).

Besuchsverbot gilt vorerst für 14 Tage

Grund sind die aktuellen Corona-Zahlen in der Region. Hintergrund ist dabei die weiter steigende Gefahr, dass unentdeckte Corona-Infektionen in das Klinikum durch Besucher eingetragen und so Patienten und Mitarbeiter infiziert werden. Das Besuchsverbot soll zunächst für 14 Tage gelten.

Ausnahmen vom Verbot

Ausnahmen gelten für Patienten, die länger als eine Woche im Klinikum liegen (ab dem 8. Tag) sowie Palliativpatienten. Weiterhin dürfen werdende Mütter im Rahmen der Geburt vom Lebenspartner begleitet werden.

 

Uns ist bewusst, dass das Besuchsverbot für unsere Patienten und die Angehörigen mit erheblichen Einschränkungen und Sorgen verbunden ist. … Gleichzeitig ergibt sich durch die aktuell hohen Infektionszahlen eine besondere Fürsorgepflicht. In den letzten Tagen hat sich die Belegungszahl mit Covid-Patienten, aufgrund des lokalen Ausbruchsgeschehens, auf Zwölf verdoppelt. Der Schutz der Patienten, unserer Mitarbeiter aber auch der Besucher steht an erster Stelle.

(Dr. Philipp Koehl, Ärztlicher Direktor am Klinikum Fichtelgebirge)



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