Nachgefragt vom 08. Februar 2019

Das Polizeipräsidium Oberfranken hat in einer aktuellen Presseinformation auf die Gefahren hingewiesen, wenn Kinder – spätestens mit dem Wechsel zu einer weiterführenden Schule – mit einem Smartphone samt Internetzugang ausgestattet sind. Hintergrund ist ein konkreter Fall an einer oberfränkischen Realschule.

Hier verschickte eine Fünftklässlerin über die Social Media-App Snapchat Nacktfotos von sich an einen Jugendlichen. Diese Bilder machten dann allerdings die große Runde! Den aktuellen Fall meldete der Schulleiter der Polizei. Lehrer waren auf die Problematik aufmerksam geworden, weil das Mädchen begann, sich vor Verzweiflung selbst zu verletzen. Mehrere Telefone wurden daraufhin von der Polizei beschlagnahmt, der Straftatbestand der Verbreitung von Kinderpornographie steht im Raum. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Weitere Informationen gab die Polizei mit dem Hinweis auf das Alter der Beteiligten und die laufenden Ermittlungen nicht bekannt. Wir berichteten!

Über das Thema sprechen wir mit Katrin Schamel. Sie ist die Präventionsbeauftragte im Polizeipräsidium Oberfranken.