Nachgefragt vom 14. Juni 2019

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 100.000 Rehkitze von Mähwerken erfasst und getötet. Genau lässt sich das nicht erfassen, aber das ist die Schätzung der Deutschen Wildtier Stiftung. Das Problem: Ihre frühe Kindheit verbringen die Tiere gut versteckt im hohen Gras. Werden sie gestört, gibt ihnen ihre Natur ein, sich in den Boden zu drücken und möglichst wenig zu bewegen. Eine gute Verteidigungsstrategie gegen Beutegreifer – katastrophal, wenn ein Mähwerk herankommt. Denn genau zu ihrer Geburtszeit, zwischen Mai und Juni, mähen Landwirte meist zum ersten Mal ihre Wiesen. Die Felder vorher akribisch abzulaufen ist für eine Einzelperson ein Ding der Unmöglichkeit – zum Glück gibt es aber ehrenamtliche Helfer, die unterstützen können: Die Kitzrettung Oberfranken.



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