Nach Halle: Antisemitismusbeauftragter zu Gast in Coburg

Auch zwei Tage nach der Bluttat von Halle beschäftigt der Vorfall die Menschen. Auch in Oberfranken. In Bamberg am Donnerstag (10. Oktober) gut 150 Menschen zusammengekommen, um ihre Solidarität mit den Opfern von Halle zum Ausdruck zu bringen. Zu den Rednern am Gabelmann zählten auch Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und der Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde Martin Arieh Rudolph. Ihre einhellige Meinung: Antisemitismus darf in Deutschland keinen Platz haben, aber auch keine Hetze gegen Muslime oder andere gesellschaftliche Gruppen. Organisiert wurde die Mahnwache von der Bamberger Linken, aber auch vom Bündnis gegen Rechtsextremismus „Bamberg bleibt bunt.“ Parallel zu dieser Veranstaltung in Bamberg sprach in Coburg Ludwig Spaenle im Rathaussaal. Er ist Beauftragter der bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben im Freistaat und gegen Antisemitismus.



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